Montag, 2. April 2012, 10:00 - Samstag, 7. April 2012, 20:00 „Ikiru – survive“ Ausstellung von Chieko Ichinose

„Ikiru – survive“ von Chieko Ichinose
„Ikiru – survive“ von Chieko Ichinose

Im Alltag machen wir uns normalerweise keine großen Gedanken darüber, was es bedeutet zu „überleben“. Die unfassbare Katastrophe des letzten Jahres hat uns allerdings bewusst werden lassen, was es heißt zu „leben“ und zu „überleben“. Auch die Lebewesen auf der Arche Noah standen vor diesen Problemen.

Die Geschichte der Menschheit ist eine fast gleiche Wiederkehr des Gleichen – Leben und Sterben; was früher war, ist heute und wird es auch wieder geben. Ewige Wiederkehr. Leben beinhaltet auch Gefühle wie Freude, Trauer und Hass, bedeutet Geheimnis und Flüstern. Diese Energie verdichtet sich und ändert nach und nach die Geschichte der Menschen.

Künstler haben dem Geist der modernen Zivilisation, die von einem Nebeneinander von Gut und Böse charakterisiert ist, in Bildern und Skulpturen Ausdruck verliehen. Das ist der kleinste Widerstand, den ein Individuum leisten kann. Mein Bestreben ist es, indem ich diese kleinen Bildformate nutze, die dennoch die Möglichkeit der größten Grenzenlosigkeit enthalten, „warme“ Freiheit und Hoffnung zu suchen. Ich wünsche mir, dass Sie, die Sie meine Bilder sehen, in diesen eine „Schönheit des Herzens“ spüren, Energie gewinnen und wieder Mut fassen können.

Chieko Ichinose wurde 1957 In Mitaka/Tokyo geboren und schloss 1980 ihre Studien der Malerei an der Tama Art University ab. Seit 1981 stellt sie ihre Werke fast jährlich in Gruppenausstellungen (Japan, Korea Frankreich, Deutschland), seit 1985 auch in Einzelausstellungen (Japan, Korea) aus. Im OAG-Haus / Deutschen Kulturzentrum waren bereits mehrmals Bilder von ihr zu sehen. Die meisten Bilder sind in Öl und sanften Farben gemalt.

Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, den 4. April 2012 um 20.00 Uhr (nach dem Vortrag) bei einem kleinen Umtrunk und mit einem kurzen musikalischen Beitrag von Frau Mito Motoko
(Violine) statt.