Mittwoch, 11. Mai 2005, 18:30–20:00 Jean-Claude Hollerich: „Jesuiten in Japan“

Der Referent Herr Jean-Claude Hollerich von der Sophia Universität wird zunächst in die Präsenz der Jesuiten in Japan vor der Christenverfolgung Anfang des 16. Jahrhunderts einführen und dann auf die Rückkehr der Jesuiten nach Japan im 20. Jahrhundert sowie die Gründung der Sophia-Universität Tokyo, die auf Wunsch von Papst Pius X. geschah, eingehen. Weitere Themen sind die Unterschiede zwischen den spanischen und den deutschen Jesuiten, die Lage der Jesuiten in Hiroshima nach dem Abwurf der Atombombe im August 1945, die Internationalisierung der japanischen Jesuitenprovinz und schließlich die Ernennung vom Provinzial Pedro Arrupe zum Ordensgeneral. Den Abschluß bildet ein Überblick auf die aktuelle Lage und ein Ausblick in die Zukunft.

Jean-Claude Hollerich, geb. 1958 in Differdange/Luxemburg. Nach dem Abitur 1978 Seminarist im Germanicum in Rom (1980 B.A. in Philosophie an der Päpstlichen Universität Gregoriana), 1981 Eintritt in den Jesuitenorden, 1983 erstes Gelübde in Namur/Belgien, danach Interstiz in Luxemburg, 1985 Japanischstudium in Tokyo, 1989 Studium der Theologie in Frankfurt St. Georgen, 1990 Dipl. Theol., Priesterweihe in Brüssel/Belgien, Studium von DaF in München, 1994 M.A., 1994-98 Lektor an der Sophia-Universität, Tokyo, ab 1999 Associate Professor, ab 2004 Direktor des Katholischen Zentrums an der Sophia-Universität.