OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)

Sonntag, 20. März 2011, 09:30-21:00 UhrTagung deutschsprachiger Japan-Forschung

Die Veranstaltung fiel auf Grund des Tohoku-Erdbebens aus.

Als Beitrag zum 150-jährigen Jubiläum der deutsch-japanischen Beziehungen wird die OAG Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens am Sonntag, den 20. März 2011 gemeinsam mit der Gesellschaft für Japanforschung (GJF) und mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Japan Foundation eine Tagung deutschsprachiger Japanforschung ausrichten.

Die Tagungssprache ist Deutsch, die Vorträge werden nicht ins Japanische gedolmetscht. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos.

Programm

09.30-09.45 Uhr
Begrüßung durch die OAG-Vorsitzende M.A. Karin Yamaguchi und Prof. Dr. Heinrich Menkhaus (GJF)

09:50-10:20 Uhr
Simon Oertle: Japan und das andere Deutschland. Schweizer Japanforschung von der Renaissance bis zur Gegenwart, (Ritsumeikan-Universität)

10:20-10:50 Uhr
Prof. Dr. Ishihara Aeka: Die wiederholte Affinität zwischen Japan und dem Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Über zwei Karten-Exemplare vom Japanischen Reich von Siebold in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek (HAAB), (Keio-Universität)

Kaffeepause

11:00-11.30 Uhr
Dr. Tsuji Tomoki: Das komplexe Verhältnis zwischen Karl Florenz und Ueda Kazutoshi in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts, (Universiät Tsukuba)

11:30-12:00 Uhr
M.A. Frank KÄSER: Wilhelm Heinrich Solf (1862-1936) – deutscher Botschafter in Japan – Verständigung durch Kulturpolitik, (Freie Universität Berlin)

12:00-12:30 Uhr
Prof. Christian W. Spang: Die deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (OAG) in der frühen Showa-Zeit: Von Solf bis Stahmer, (Universität Tsukuba)

Mittagspause

13:30-14:00 Uhr
Dr. des. Tom Grigull: Die ehemalige Museumssammlung der OAG im Tenkō-in – Echo aus Leipzig

14:00-14:30 Uhr
Prof. Dr. Harald Meyer: Gefährliche Gratwanderung zwischen Theoriedefiziten und Übertheoretisierungen? Anmerkungen zur literaturwissenschaftlichen Japanforschung im deutschsprachigen Raum, (Universität Bonn)

14:30-15:00 Uhr
Dr. Judith von SCHMÄDEL: Japan im Spiegel deutschsprachiger Autorinnen 1870-1935, (Hitotsubashi Universität)

15:00-15:30 Uhr
Dr. Michael Wachutka: Kanonisierung sakraler Schriften des Shintō: Zur Entstehungsgeschichte des Werkes Shinten, (Direktor des Zentrums für japanische Sprache der Universität Tübingen in Kyōto)

Kaffeepause

16:00-16:30 Uhr
M.A. Daniel F. Schley: Was zeichnete den Monarchen im japanischen Mittelalter aus? Ein Versuch über die Modalität von Herrschaft in der mittelalterlichen Vorstellungswelt., (Ludwig-Maximilians-Universität München)

16:30-17:00 Uhr
Dr. Manfred Ringhofer: Japans Immigrationspolitik im 21. Jahrhundert mit besonderer Berücksichtigung der Gesetzesbeschlüsse vom 15. Juli 2009, (Osaka Sangyo Universität)

17:00-17:30 Uhr
Prof. Dr. Ralf Bebenroth: Nach Japan drängende M&A und Qualität der Zielunternehmen, (Kobe Universität)

17:30-18:00 Uhr
Prof. Dr. Tanaka Yoko: Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege – Herausforderungen für Japan und Deutschland, (Universität Tsukuba), (Universität Tsukuba)

18:00-18:30 Uhr
M.A. Alexander Witzke: Betriebliche Fortbeschäftigungssystem in Japan – Über Hindernisse und Möglichkeiten japanischer Beschäftigungsinstrumente zu einer Bereicherung der deutschen Debatte um die Förderung von Erwerbsbeteiligung im Alter, DIJ

18:30 Uhr -?? Gemütliches Beisammensein