OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)

Sonntag, 23. September 2007, 10:00-18:00 UhrBesuch der Gärten des Mikaya-ji und des Ryōtan-ji

In dem kleinen Städtchen Mikkabi liegt der Makaya-Tempel mit seinem Teich-Insel-Garten aus der späten Heian- oder frühen Kamakura-Zeit (12. oder 13. Jahrhundert). Der Garten mit eindrucksvollen großen Steinsetzungen wurde erst vor 40 Jahren wiederentdeckt und sorgfältig, ohne Wegnahme oder Hinzufügen von Steinen, wieder instandgesetzt. Honda-sama, der Priester des Tempels und Pfleger des Gartens, hat sich bereiterklärt, die Geschichte des Gartens zu erzählen und auch die drei alten Buddha-Statuen des Tempels zu zeigen.
Nicht weit entfernt von Mikkabi, in der Nähe des Ortes Kiga, liegt der Ryōtan-Tempel mit seinem Garten aus der frühen Edo-Zeit (17. Jahrhundert).
Die Gestaltung des Gartens wird dem berühmten Gartengestalter Kobori Enshu zugeschrieben. Ein Hauptgestaltungselement ist die Kombination aus niedrigen, rundgeschnittenen Azaleenbüschen und charakteristischen mittelgroßen Steinen, auf deren Basis mehrere trockene Wasserfälle, sowie das Schildkröten -, Kranich- und Horai-Motiv modelliert sind.

Prof. Rudolf Hammer übernimmt die Leitung der Exkursion.

Zum Ablauf:
Anfahrt nach Toyohashi mit dem Shinkansen und Weiterreise mit der JR Tokaido-Linie und der lokalen Tenryu-Hamanako Bahn.
Zielorte sind Mikkabi und Kiga.

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