OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)

Shidzué Ishimoto (Kato) Ein Leben in zwei Welten

370 Seiten
Deutsch
Iudicium
2018
26 €; (Mitglieder) 2.800 ¥, (Nicht-Mitglieder) 3.000 ¥

Erstübersetzung ins Deutsche von Gerhard Bierwirth mit Harald Raykowski

Die Pionierin der japanischen Familienplanung, die Feministin und Politikerin Shidzué Kato (1897–2001) war eine der bedeutendsten Frauen Japans im 20. Jahrhundert. Das Buch, das sie bereits 1935, noch unter dem Namen ihres
ersten Ehemanns Ishimoto, für ein amerikanisches und britisches Lesepublikum auf Englisch geschrieben hat, ist eine wunderbar leichte, bewegende, aber auch selbstkritische Beschreibung ihrer Emanzipation als Frau im Spannungsfeld zwischen Ost und West. Ungeachtet ihres Erscheinungsdatums ist diese Autobiographie darüber hinaus noch immer eine sehr informative Einführung in ein Land, dessen Kultur bis heute in besonderer Weise durch ein „Leben in zwei Welten“ geprägt zu sein scheint.

An der internationalen Geschichte der Frauenemanzipation ebenso wie an Japan Interessierte werden das Buch dieser außergewöhnlichen Frau mit Gewinn und Vergnügen lesen.

INHALT
Erster Teil: Meine unbeschwerte Kindheit im schon teilweise verwestlichten Tokyo
Zweiter Teil: Meine Schulzeit
Dritter Teil: Ich lerne, bewusster zu leben
Vierter Teil: Mein Leben in Verantwortung beginnt
Fünfter Teil: Wir schlagen unser Domizil in einer Bergbauregion auf
Sechster Teil: Ich bereite mich auf ein Leben in Unabhängigkeit vor
Siebter Teil: Ich verdiene mein eigenes Geld und reise nach Korea und China
Achter Teil: Unsere zweite Reise in die USA und nach Europa
Neunter Teil: Unsere Eheprobleme verschärfen sich
Zehnter Teil: Was kann mir der Buddhismus geben?
Elfter Teil: Die japanische Frauenbewegung
Zwölfter Teil: Ich mache eine lange Vortragsreise durch die USA und beginne ein neues Kapitel
Anhang: Chronologische Übersicht / Text: Die Hohe Schule der Frauen

Leseprobe
Ankuendigung Ishimoto