Filmvorführung
Mittwoch, 9. April 2025, 18:30–21:30 Vorführung des Films „Mizu no oto – Der Klang des Wassers“ von Edith Jud

Der japanische Ursprungsmythos beschreibt die Entstehung der Inseln aus dem Meer, daraus hat sich die Ur-Religion Shintoismus entwickelt. Ein wichtiger Kanon ist die Gleichbedeutung des Menschen mit allen Elementen. Der Film basiert auf diesen Themen und geht ihren Spuren in der Gegenwart nach. Fragt, was es bedeutet, wenn die Natur genauso unvollkommen ist wie der Mensch. Wie gehen die Menschen damit um? Wie lebt es sich auf unruhiger Erde, umgeben von riesigen Wassermassen im wilden Pazifik – lange Zeit verschlossen gegenüber Fremden und deren Einflüssen?

Der Film besucht auf seiner Reise durch vier Klimazonen ursprüngliche Orte, beobachtet Menschen, die traditionelle Berufe und Riten im heutigen Alltag leben. Beobachtet sie beim Arbeiten, Genießen und Feiern. Er begegnet Frauen und Männern, die sich engagieren gegen die Zerstörung der Natur – und schaut staunend auf Begebenheiten am Wegesrand.

Edith Jud, *1946, Schweizerin. 1967-68 Studien der französischen Literatur/Kunstgeschichte in Paris, 1971-72 Studien der Literatur/Kunstgeschichte in London, 1978-79 Studien indischer Kultur und Frauengeschichte in Bombay, 1982-83 Studien an der School of Visual Arts in New York.
Filme (Auswahl):
Freie Produktionen und Arbeiten für 3sat und für das Schweizer Fernsehen „Sternstunden“
2018-24 Mizu no oto – Der Klang des Wassers
2020 Magische Farbenwelt – La Gomera, Portrait Mary Ann Imhof
2011 Die Liste, Young Art Fair Basel
2008 Jean Christoph Amman, Der Kunstimpresario
2007 Die Bilder des Sammlers, Portrait Ernst Beyeler
2000-03 Dieter Roth, Unesco Preis
2001 Das süsse Dreieck – Die Geschichte der Toblerone
2000 Iwan Wirth, Der Kunstsinnliche
2000 Carl Laszlo, der Kultsammler
1994 Ich und Ich, Pipilotti Rist und Hannah Villiger in Sao Paulo
1993 Die lachenden Aussenseiter: Jazz-Improvisationen





