Montag, 7. Mai 2007, 10:00 - Sonntag, 13. Mai 2007, 18:00 Architektur der Themenparks

In der Ausstellung zu sehen sind Architecktur-Skizzen, Skizzenbücher, Konzeptentwürfe, Strategien und Sammlermaterialien zum Phänomen Themen-, Freizeit- oder Vergnügungspark. Die in Japan lebenden Ausländer werden in ihrer Freizeit früher oder später auf Druck der Kinder eine dieser mehr als 1200 dauerhaft angelegten Vergnügungsparkanlagen, meistens auf einem größeren Gelände mit mehreren Attraktionen, Fahrgeschäften, Shows, Ausstellungen und Museen besuchen müssen. Themenparks sind meist so angelegt, daß sie Ziel für einen Tagesausflug darstellen. Große Parks bieten auch Übernachtungsmöglichkeiten für mehrtägige Aufenthalte (Disneyland Tokyo) oder Angebote wie ein angegliedertes Spaßbad (Beispiel L’Aqua als Teil von Kōrakuen oder in Odaiba Edo Onsen) an.

Wenn ein Park in einem besonderen Stil durchgängig gestaltet ist, spricht man von einem Themenpark. Diese Themenparks sind entweder in mehrere unterschiedliche thematische Bereiche aufgeteilt oder konzentrieren sich auf ein spezielles Themengebiet (Beispiele kennen wir aus der Filmindustrie, Osakas Universal Studio). In den meisten Parks wird für das Betreten des Geländes ein Eintritt erhoben, in der Regel können danach die meisten Attraktionen ohne weiteres Entgelt benutzt werden. Anders funktioniert es beim sogenannten Tivoliprinzip, benannt nach einem der ältesten Freizeitparks der Welt, dem Tivoli in Kopenhagen. Hier ist der Eintritt ähnlich wie bei einem japanischen Volksfest kostenlos und es muß für die Benutzung der Attraktionen jeweils separat gezahlt werden.

Durch Zufall ist der Ausstellungsmacher der OAG bei Themenpark-Projekten dabeigewesen und hat als leidenschaftlicher Kunstsammler sehr seltene Konzeptmaterialien vor der strategischen Vernichtung retten können.

Architektur der Themenparks {5.8.2026}
Architektur der Themenparks