Mittwoch, 22. Oktober 2025, 18:30–20:00 Ulf Meyer: „Das Japanische“ in der Architektur von Isozaki Arata

In seinem Buch Das Japanische in der Architektur analysiert Isozaki Arata (1931–2022), einer der führenden japanischen Architekten und Theoretiker, verschiedene Architekturen des 7. bis 20. Jahrhunderts. Auf „gelehrte, eigensinnige, aufschlussreiche, listige und konträre“ Weise schreibt er über ihren Ursprung und ihre Rezeption und leistet einen Beitrag zur Debatte darüber, was an japanischer Architektur denn eigentlich ‚japanisch‘ ist.

Isozaki Arata

Seine jahrzehntelange Beschäftigung mit den unterschiedlichen Werken ermöglicht es Isozaki, das Ringen japanischer Architekten um einen „japanischen Stil“ besser zu verstehen. Zusätzlich eröffnet er den Vergleich mit dem Westen und diskutiert Architekturstile von Tange Kenzō bis Bruno Taut .

Die von der Japan Foundation geförderte Übersetzung von Nora Bierich wird nun erstmals in Japan präsentiert und von dem Herausgeber und Architekturkritiker Ulf Meyer vorgestellt und diskutiert

Buch Isozaki

Verlag EDITION AK 2025. ISBN 978-3-9820631-6-4; Festeinband, 210 x 275 mm, 350 Seiten, über 200 Abbildungen, darunter 10 Fotografien von Ishimoto Yasuhiro, 59,00 €

Ulf Meyer, geboren 1970 in Berlin, ist ein Dozent und Autor im Bereich Architektur und Stadt. Nach dem Studium der Architektur an der TU Berlin und am IIT in Chicago kam er zu Shigeru Ban Architects nach Tokyo. Er ist Autor des Architekturführers Tokyo (DOM Publishers, Berlin, 2018) und schreibt seit Jahren für Zeitungen wie die FAZ und die NZZ über Architektur in Japan und anderswo. Er hat an Hochschulen in den USA, Taiwan und Deutschland Architektur unterrichtet.

Am Samstag, den 1. November ist ein Stadtspaziergang unter der Leitung von Ulf Meyer zu Werken von Isozaki Arata in Tokyo geplant.

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