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<title><![CDATA[OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo) - 公益社団法人オーアーゲー・ドイツ東洋文化研究協会]]></title>
<description><![CDATA[Die OAG (Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens) in Tokyo ist ein Treffpunkt für alle Deutschsprachigen, die an Japan und Ostasien interessiert sind. Die OAG wurde 1873 von deutschen Kaufleuten, Gelehrten und Diplomaten in Tokyo gegründet. Ihr Ziel ist es, die Länder Ostasiens, insbesondere Japan, zu erforschen und Kenntnisse darüber zu verbreiten. Diese wissenschaftliche Aufgabe verbindet die OAG mit einer geselligen Funktion. So sind neben der Vortrags- und Veröffentlichungstätigkeit Exkursionen, Reisen, Feiern und kulturelle Veranstaltungen Bestandteil der Aktivitäten der]]></description>
<language>de</language>
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<title><![CDATA[OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo) - 公益社団法人オーアーゲー・ドイツ東洋文化研究協会]]></title>
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<lastBuildDate>Thu, 02 Jul 2026 14:36:42 +0000</lastBuildDate>
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<title><![CDATA[Prof. Dr. Harald Fuess: „Banknoten Made in Germany: Der transkulturelle Ursprung des japanischen Yen“ | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 15:00:07 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Wed, 01 Jul 2026 12:36:8 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/vortraege/"><![CDATA[Vorträge]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/harald-fuess/"><![CDATA[Harald Fuess]]></category>
<description><![CDATA[Warum die ersten Yen-Geldscheine in Frankfurt am Main gedruckt wurden, ist die A …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Warum die ersten Yen-Geldscheine in Frankfurt am Main gedruckt wurden, ist die Ausgangsfrage dieses Vortrags, der die Beziehung der japanischen Regierung mit westlichen Diplomaten und Wirtschaftsunternehmen untersucht. In der Finanzkrise nach der Meiji-Restauration druckten viele staatliche und nicht-staatliche Institutionen Papiergeld für Japan, einige davon als Imitate der traditionellen ryō-Währung der neuen Regierung. Als Mittel gegen weitverbreitete Fälschungen und zur Geldaufnahme suchten Regierungsvertreter nach einer „fälschungssicheren“ technischen Lösung, die auch von westlichen Handelsvertretern anerkannt werden würde. Europa, die Vereinigten Staaten und Hongkong dienten daraufhin als Quelle der Geldproduktion, bis diese mit der Gründung der Zentralbank 1882 endgültig nationalisiert wurde. Die in Frankfurt gedruckten Yen blieben bis 1899 in Japan als Zahlungsmittel gültig. </p>
<p>Allerdings entwickelte die erstmals bei Dondorf & Naumann eingesetzte Technik und umgesetzte Ikonographie nicht nur in Japan ein Eigenleben, sondern diente später als Kolonial- und Militärwährung in Taiwan, Korea, Tsingtau, Sibirien und der Mandschurei als kulturelles und wirtschaftliches Machtmittel des japanischen Imperialismus bis in die 1930er Jahre. </p>
<p>Stichworte: Modernisierung und Imperialismus, Yen Geldscheine, Frankfurt am Main, Alexander von Siebold, Meiji Drachen</p>
<p><b>Harald Fuess</b> ist Professor für kulturelle Wirtschaftsgeschichte am Zentrum für Transkulturelle Studien an der Universität Heidelberg und Gastprofessor an dem Institut für Wissenschaftsgeschichte der Universität Tokyo.</p>
<figure><img fetchpriority="high" src="https://oag.jp/img/2026/04/image001.jpg" /><figcaption>Geldscheine waren damals nicht im Querformat. Hier eine Variation von „One Yen in Gold“, Vorder- und Rückseite.</figcaption></figure>
<p><b>SOMMERZEIT!!</b><br /><b>Zeit:</b> 18.30-20.00 Uhr (Japan), 11.30-13.00 Uhr (MESZ)<br /><b>Zoom-Link:</b> <a href="https://us02web.zoom.us/j/88975497423?pwd=bl1yRcaQ79X6LY1PkbT2b01OrgNen0.1">https://us02web.zoom.us/j/88975497423?pwd=bl1yRcaQ79X6LY1PkbT2b01OrgNen0.1</a><br /><b>Meeting ID:</b> 889 7549 7423<br /><b>Passcode:</b> 079413</p>
<p>Dies ist die letzte Veranstaltung vor der Sommerpause!</p>
<li>1. Juli 2026, <b>18:30</b>–<b>20:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>Online (via Zoom) + OAG-Bibliothek</li>
<li>Eintritt frei</li>
<li>Deutsch</li><p><a href="https://oag.jp/events/prof-dr-harald-fuess-banknoten-made-in-germany-der-transkulturelle-ursprung-des-japanischen-yen/">oag.jp/events/prof-dr-harald-fuess-banknoten-made-in-germany-der-transkulturelle-ursprung-des-japanischen-yen</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Öffnungszeiten des OAG-Büros im Juli und August - 夏季休業 | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/news/oeffnungszeiten-des-oag-bueros-im-august/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 05:20:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Fri, 26 Jun 2026 05:43:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/news/"><![CDATA[News]]></category>
<description><![CDATA[Im Juli und August sind OAG-Büro und -Bibliothek in der Regel Montag bis Freitag …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli und August sind OAG-Büro und -Bibliothek in der Regel Montag bis Freitag von 10.00 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Bitte erkundigen Sie sich dennoch vor Ihrem Kommen telefonisch (03-3582-7743) oder per Mail.<br /><a href="https://oag.jp/contact/">oag.jp/contact</a></p>
<p>An folgenden Tagen ist das Büro geschlossen:<br /><b>8. bis 24. August</b></p>
<p>Eine schöne, nicht zu heiße Sommerzeit wünscht Ihnen<br />das OAG-Büro</p>
<h4>事務時間</h4>
<p>月曜日～金曜日 10時～12時半、13時半～17時半<br /><b>夏季休業期間： 8月8日～24日</b></p>
<p>事務所に御用のある方は事前にお問い合わせの上お越しください。</p><p><a href="https://oag.jp/news/oeffnungszeiten-des-oag-bueros-im-august/">oag.jp/news/oeffnungszeiten-des-oag-bueros-im-august</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Merle Kartscher: „Japans Kolonistinnen: Die Rolle japanischer Frauenorganisationen in Korea und Taiwan (1895‒1945)“ | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/events/merle-kartscher-japans-kolonistinnen-die-rolle-japanischer-frauenorganisationen-in-korea-und-taiwan-1895-1945/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Fri, 15 May 2026 07:08:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 25 Jun 2026 03:55:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/vortraege/"><![CDATA[Vorträge]]></category>
<description><![CDATA[Dieser Vortrag untersucht anhand des Beispiels der Aikoku Fujinkai (愛国婦人会, Verei …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Vortrag untersucht anhand des Beispiels der Aikoku Fujinkai (愛国婦人会, Vereinigung Patriotischer Frauen), welche Rollen Frauenorganisationen und ihre Mitglieder in den Kolonien des japanischen Kaiserreichs einnahmen. </p>
<p>Bereits von Beginn der kolonialen Expansion in den 1890er Jahren an siedelten japanische Frauen in großer Zahl nach Taiwan und Korea über. Ab 1943 war fast die Hälfte der japanischen Bevölkerung in Korea und Taiwan weiblich. Trotzdem weist die geschichtliche Forschung über die Aktivitäten und Lebenswelten dieser Frauen noch große Lücken auf. Frauen werden immer noch meist als Opfer, Zuschauerinnen oder allenfalls als passive Profiteurinnen des japanischen Imperialismus dargestellt. Ein Blick auf Organisationen wie die Aikoku Fujinkai zeigt jedoch, dass sich japanische und kolonisierte Frauen durchaus Handlungsräume innerhalb des Kolonialsystems schufen und aktiv für ihre Zwecke nutzen.</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/05/9a4ca6c643263367f54ee496255372a7-1024x768.jpg" /><figcaption>Frauengruppe der Aikoku Fujinkai in Nagasaki, 1938</figcaption></figure>
<p>Wie auch in vielen anderen Teilen der Welt sprossen in Japan im späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert eine Vielfalt an Frauenorganisationen aus dem Boden. Eine der ältesten und größten unter ihnen war die Aikoku Fujinkai. Gegründet im Jahr 1901 von Okumura Ioko (奥村五百子) zur Unterstützung der Kaiserlichen Armee durch Spenden und Hilfsgüter, eröffnete sie bald darauf Zweigstellen im kolonisierten Taiwan und Korea und begann nicht nur japanische, sondern auch taiwanesische und koreanische Frauen als Mitglieder zu rekrutieren. Vor Ort widmete sich die Aikoku Fujinkai weiterhin der Spenden- und Hilfsarbeit für Soldaten und deren Familien, weitete ihre Arbeit allerdings auch auf Sozialhilfe, Bildung und Gesundheitsversorgung insbesondere für Frauen und Kinder aus. </p>
<p>Auf Grundlage dessen diskutiert dieser Vortrag folgende Fragen: Wie kann man die Implementierung und Auswirkungen derartiger Projekte im kolonialen Kontext interpretieren? Und welches Selbstverständnis als Akteurinnen innerhalb des japanischen Kolonialreichs vertraten die Frauen der Aikoku Fujinkai?</p>
<p><b>Merle Kartscher</b> promoviert an der Harvard-Universität in moderner ostasiatischer Geschichte. Zu ihren Forschungsinteressen zählen die transnationale Geschichte des japanischen Kaiserreichs, die kulturellen und gesellschaftlichen Dimensionen des japanischen Imperialismus und Kolonialismus in Ostasien sowie die intellektuellen und sozialen Projekte von Frauen in diesem Kontext. In ihrer Dissertation untersucht sie die Beteiligung von Frauen am japanischen Kolonialprojekt anhand ihrer Mitgliedschaft in Frauenorganisationen in Taiwan, Korea und China. Derzeit ist sie Stipendiatin am Deutschen Institut für Japanstudien (DIJ) in Tokyo und widmet sich der Archivforschung.</p>
<p><b>SOMMERZEIT!!</b></p>
<p><b>Zeit:</b> 18.30-20.00 Uhr (Japan), 11.30-13.00 Uhr (MESZ)<br /><b>Zoom-Link:</b> <a href="https://us02web.zoom.us/j/83625806472?pwd=aEBDACOpcaA3ryUtUgXKavJgaqEWDf.1">https://us02web.zoom.us/j/83625806472?pwd=aEBDACOpcaA3ryUtUgXKavJgaqEWDf.1</a><br /><b>Meeting ID:</b> 836 2580 6472<br /><b>Passcode:</b> 702941</p>
<li>24. Juni 2026, <b>18:30</b>–<b>20:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>Online (via Zoom) + OAG-Bibliothek</li>
<li>Eintritt frei</li>
<li>Deutsch</li><p><a href="https://oag.jp/events/merle-kartscher-japans-kolonistinnen-die-rolle-japanischer-frauenorganisationen-in-korea-und-taiwan-1895-1945/">oag.jp/events/merle-kartscher-japans-kolonistinnen-die-rolle-japanischer-frauenorganisationen-in-korea-und-taiwan-1895-1945</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Dr. Kenny Kuchta: „Konvergente kulturelle Evolution der Arzneipflanzennutzung in den Traditionen der Ainu und in Osteuropa“ - Dr. ケニー・クフタ：『アイヌと東ヨーロッパ伝統の薬草文化』 ― 栽培と生薬製品生産促進を望んで ― | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/events/dr-kenny-kuchta-konvergente-kulturelle-evolution-der-arzneipflanzennutzung-in-den-traditionen-der-ainu-und-in-osteuropa/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Fri, 22 May 2026 09:30:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Mon, 29 Jun 2026 01:45:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/siebold-seminar/"><![CDATA[Siebold-Seminar]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/mahito-ohgo/"><![CDATA[Mahito Ohgo]]></category>
<description><![CDATA[Im Jahr 2026 jährt sich die Reise Siebolds zum Hofe des Shōgun zum 200. Mal. In …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2026 jährt sich die Reise Siebolds zum Hofe des Shōgun zum 200. Mal. </p>
<p>In allen Regionen der Erde hat die kulturelle Evolution der einheimischen Ethnien Arzneipflanzenanwendungen hervorgebracht, die auf den Pflanzen der jeweiligen lokalen Biotope beruhen. Das sommerwarme und feuchte Kontinentalklima（Dfb）Hokkaidōs ist nirgendwo sonst in Ostasien zu finden, dominiert aber Osteuropa. Die traditionelle Arzneipflanzennutzung der Ainu unterscheidet sich daher stark von der Kampō-Medizin der Yamato-Tradition, hat jedoch eine konvergente Entwicklung mit der Phytotherapie in Osteuropa durchlaufen. Für viele Arzneipflanzen der Ainu existieren pharmakologische oder gar klinische Forschungsergebnisse zu ihrer gleichwertigen Verwendung in Osteuropa. Es wäre wünschenswert, medizinische Lizenzen für solche Ainu-Pflanzen zu erteilen, um deren Anbau und die Herstellung von pflanzlichen Arzneimitteln auf Hokkaidō zu erleichtern. </p>
<p><b>Dr. Kenny Kuchta</b> studierte Biologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und promovierte in Pharmazie an der Universität Leipzig. Nach einem langjährigen Japan-Aufenthalt, unter anderem als Stipendiat der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS), hat er zurzeit die Forschungsstelle für Fernöstliche Medizin in der Abteilung für Vegetationsanalyse & Phytodiversität am Albrecht-von-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen inne.</p>
<p>Bereits seit seiner Zeit an der Universität Leipzig und Gründungsvizepräsident der dortigen Deutsch-Japanischen Gesellschaft setzt er sich aktiv für den Deutsch-Japanischen Austausch auf dem Gebiet der traditionellen japanischen Kampō-Medizin ein; dies unter anderem als Mitglied der International Society for Japanese Kampo Medicine (ISJKM), der Gesellschaft für Phytotherapie (GPT), der Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung (GA) und der Linnean Society of London, die sich mit der korrekten taxonomischen Identifikation von Pflanzen beschäftigt. </p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/05/ainu_Cut-1024x730.jpg" /><figcaption>Iomante-Bärenfest der Ainu. Chishima Shunri. Aus dem Katalog: 200 Jahre Siebold. Die Japan-Sammlungen Philipp Franz und Heinrich von Siebold. 1996, herausgegeben vom DIJ Deutsches Institut für Japanstudien.</figcaption></figure>
<p>公益社団法人OAG・ドイツ東洋文化研究協会は、1873年（明治6年）、在日ドイツ人外交官、学者、貿易商による設立以来、伝統の研究会を開催しています。シーボルト・ゼミナール（日本語使用）は、2004年、石山禎一先生により創立され、毎月一回（原則第2月曜日、7-8月休講）開催、どなたも随時参加できます。203回をむかえる講座に成長し、その存在はドイツでも知られています。シーボルト江戸参府200年記念の年に、ドイツのエキスパートをむかえての記念講演会のご案内を申し上げます。</p>
<p><b>記念講演 ：</b>　『アイヌと東ヨーロッパ伝統の薬草文化』 ― 栽培と生薬製品生産促進を望んで ―</p>
<p><b>講　　師 ：</b> 　Dr. ケニー・クフタ　ゲッティンゲン大学 漢方医学研究拠点講師</p>
<p><b>と　　き ：</b>　2026 年6月22日（月）18:30 ―19:30<br /><b>と こ ろ ：</b>　OAGドイツ文化会館　1階ホール（港区赤坂7-5-56、青山一丁目駅下車）<br /><b>か い ひ ：</b>　無料、参加申し込みは会場にて受付、（懇親会参加希望者は会費2500円）</p>
<p>　地球上のあらゆる地域の文化的展開は、その地域のビオトープに自生する植物を用いた薬草医療の伝統を生み出して来ました。北海道の夏季温暖湿潤大陸性気候（Dfb）は、東アジアでは他に例を見ませんが、東欧全域でみられます。アイヌの薬草医療は、大和の漢方とは大きく異なりますが、むしろ東ヨーロッパの薬草セラピーと相近の進化を遂げています。アイヌの薬草の多くについては、東ヨーロッパにおける同等の用途の薬理学的、さらには臨床的研究が存在します。アイヌ薬用植物に医療用認可を付与し、北海道における栽培と生薬製品の生産を促進することが望まれます（講演要旨）。</p>
<p>　講演者 Dr.ケニー・クフタ氏は、ミュンスター大学にて生物学を専攻し、ライプツィヒ大学で薬学の博士号を取得、現在ゲッチンゲン大学講師です。日独の漢方医学の交流に貢献されており、今後とも諸課題に取り組んで頂くことになります。この度の講演は、ヨーロッパと日本を結ぶ「シーボルト街道研究」への多大な問題提起でもあり、ここに改めて感謝を申し上げる次第です。</p>
<p>　</p>
<li>22. Juni 2026, <b>18:30</b>–<b>20:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>OAG-Saal, Erdgeschoß</li>
<li>Eintritt frei</li>
<li>Japanisch</li><p><a href="https://oag.jp/events/dr-kenny-kuchta-konvergente-kulturelle-evolution-der-arzneipflanzennutzung-in-den-traditionen-der-ainu-und-in-osteuropa/">oag.jp/events/dr-kenny-kuchta-konvergente-kulturelle-evolution-der-arzneipflanzennutzung-in-den-traditionen-der-ainu-und-in-osteuropa</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Christentum und die religiösen Traditionen in Japan Herausgegeben von Josko Kozic, Ernst Lokowandt und Xaver M. Propach, O.P. | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/books/christentum-und-die-religioesen-traditionen-in-japan-herausgegeben-von-josko-kozic-ernst-lokowandt-und-xaver-m-propach-o-p/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 07:10:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 25 Jun 2026 08:05:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/books/"><![CDATA[Publikationen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/books-cat/other-books/"><![CDATA[Digitale Bücher]]></category>
<category domain="https://oag.jp/books-tag/religion/"><![CDATA[Religion]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/ernst-lokowandt/"><![CDATA[Ernst Lokowandt]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/goro-christoph-kimura/"><![CDATA[Goro Christoph Kimura]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/jan-levin-propach/"><![CDATA[Jan Levin Propach]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/josko-kozic/"><![CDATA[Josko Kozic]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/malte-rhinow/"><![CDATA[Malte Rhinow]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/marcus-tyburski/"><![CDATA[Marcus Tyburski]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/martin-heisswolf/"><![CDATA[Martin Heißwolf]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/wolfgang-herbert/"><![CDATA[Wolfgang Herbert]]></category>
<description><![CDATA[Christentum und die religiösen Traditionen in Japan Herausgegeben von Josko Kozi …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/06/3c72e5be9f6fb6e00ff4833e52b42ad7-724x1024.jpg" /></figure>
<p> 156 Seiten Deutsch 2026 0 ¥ </p>
<p>Christentum und die religiösen Traditionen in Japan</p>
<p>Herausgegeben von<br />Josko Kozic, Ernst Lokowandt und Xaver M. Propach, O.P.</p>
<p>mit Beiträgen von Martin Heißwolf, Wolfgang Herbert,<br />Goro Christoph Kimura, Josko Kozic, Ernst Lokowandt,<br />Xaver M. Propach, O.P., Malte Rhinow und Marcus Tyburski</p>
<p>Eine Publikation des Arbeitskreises „Religion“ in der<br />OAG Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/06/3c72e5be9f6fb6e00ff4833e52b42ad7-724x1024.jpg" /></figure>
<p><a href="https://oag.jp/img/2026/06/MS_Religionen-2026-1.pdf">MS_Religionen 2026</a></p><p><a href="https://oag.jp/books/christentum-und-die-religioesen-traditionen-in-japan-herausgegeben-von-josko-kozic-ernst-lokowandt-und-xaver-m-propach-o-p/">oag.jp/books/christentum-und-die-religioesen-traditionen-in-japan-herausgegeben-von-josko-kozic-ernst-lokowandt-und-xaver-m-propach-o-p</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Andreas Riessland: „Reservate der Rebellion – Was von Japans bōsōzoku-Motorradgangs übrigblieb“ | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/events/andreas-riessland-reservate-der-rebellion-was-von-japans-bosozoku-motorradgangs-uebrigblieb/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Tue, 19 May 2026 03:36:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Wed, 17 Jun 2026 13:20:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/vortraege/"><![CDATA[Vorträge]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/andreas-riessland/"><![CDATA[Andreas Riessland]]></category>
<description><![CDATA[Der Begriff bōsōzoku ist fester Bestandteil eines Kulturwortschatzes, der bis he …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff bōsōzoku ist fester Bestandteil eines Kulturwortschatzes, der bis heute die populäre Wahrnehmung des Alltagslebens und -erlebens der späteren Shōwa-Zeit maßgeblich kennzeichnet, und bei allen, die die Zeit zwischen den 1970er Jahren und dem Ende des Jahrhunderts in Japan miterlebt haben, dürfte die Erinnerung an den infernalischen Lärm, mit dem die Motorräder der bōsōzoku ihren Mitmenschen permanent den Schlaf raubten, bis heute unangenehme Emotionen hervorrufen.</p>
<p>Angesichts ihrer latenten Gewaltbereitschaft und ihres bewusst provokanten Verhaltens galten die bōsōzoku in der öffentlichen und vor allem der medialen Wahrnehmung über lange Zeit als das Sinnbild jugendlicher Delinquenz schlechthin. Mit der Jahrtausendwende aber schien die Ära der bōsōzoku schließlich ihrem Ende zuzugehen: Die Präsenz der Motorradgangs im Straßenbild ging seitdem spürbar zurück und Japans Nächte wurden wieder ruhiger.</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/05/Bosozoku-2_cut.jpg" /></figure>
<p>Doch entgegen der allgemeinen Wahrnehmung findet das Phänomen bōsōzoku bis heute seinen Fortgang, wenngleich in einer anderen, weitaus sozialverträglicheren Ausformung. Wie die bōsōzoku-Subkultur sich heute in Japans Gesellschaft manifestiert, das soll in diesem Vortrag beleuchtet werden. Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema und einem kursorischen Rückblick auf die Geschichte der bōsōzoku soll dabei beschrieben werden, in welchen gesellschaftlichen Nischen die bōsōzoku-Bewegung sich heute fortsetzt und wie sie sich damit den Konfrontationen der vergangenen Tage bewusst zu entziehen weiß.</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/05/tokkofukuA-456x1024.jpg" /></figure>
<p><b>Andreas Riessland</b>, Japanologe und Anthropologe, ist Associate Professor an der Deutschen Abteilung der Nanzan-Universität in Nagoya. Wissenschaftlich setzt er sich mit dem ideologischen Zusammenspiel von Traditionsdenken, Ästhetik und Nationalismus auseinander und mit deren Manifestationen in Japans Gegenwartgesellschaft, von Produktwerbung, Naturwahrnehmung und der Politisierung des Ästhetikbegriffs bis hin zur Symbolsprache der bōsōzoku.</p>
<p><b>SOMMERZEIT!!<br />Zeit:18.30-20.00 Uhr (Japan), 11.30-13.00 Uhr (MESZ)</b><br /><b>Zoom-Link:</b> <a href="https://us02web.zoom.us/j/81870198564?pwd=HFfWbvVbBs1NLr5Obo3TWWkCMFGZCh.1">https://us02web.zoom.us/j/81870198564?pwd=HFfWbvVbBs1NLr5Obo3TWWkCMFGZCh.1</a><br /><b>Meeting ID:</b> 818 7019 8564<br /><b>Passcode:</b> 206415</p>
<li>17. Juni 2026, <b>18:30</b>–<b>20:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>Online (via Zoom) + OAG-Bibliothek</li>
<li>Eintritt frei</li>
<li>Deutsch</li><p><a href="https://oag.jp/events/andreas-riessland-reservate-der-rebellion-was-von-japans-bosozoku-motorradgangs-uebrigblieb/">oag.jp/events/andreas-riessland-reservate-der-rebellion-was-von-japans-bosozoku-motorradgangs-uebrigblieb</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Leslie Helm: „Robert Schinzinger: The man, his philosophy and his mission in Japan“ | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Mon, 18 May 2026 02:09:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Mon, 22 Jun 2026 02:09:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/vortraege/"><![CDATA[Vorträge]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/robert-schinzinger/"><![CDATA[Robert Schinzinger]]></category>
<description><![CDATA[As a teacher, a writer and speaker, Robert Schinzinger was perhaps the most impo …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>As a teacher, a writer and speaker, Robert Schinzinger was perhaps the most important cultural mediator between Japan and German during his 65 Years in Japan. He taught at Osaka Kōtō Gakkō from 1923–1942, at Gakushūin from 1942–1982 and at Tōdai (Universität Tokyo) from 1942–1959. </p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/05/Mom-and-opa-at-temple-jpeg-735x1024.jpeg" /><figcaption>Robert Schinzinger and his daughter Barbara</figcaption></figure>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/05/opa-and-shoes-649x1024.jpeg" /><figcaption>Robert Schinzinger</figcaption></figure>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/05/opa-sailing-1000x1024.jpg" /><figcaption>Robert Schinzinger sailing on the Chūzenji-ko/Nikkō</figcaption></figure>
<p>In the Nazi era, he said his mission was to continue to teach the “real Germany of Goethe and Schiller” to his Japanese students. His work won him the Goethe Medal in Gold of the Goethe Institute in 1968, The Imperial order of the Rising Sun in 1969, and the grand BVK (Bundesverdienstkreuz) in 1986, the Grand Cross Medal of Merit presented to him by the German president for his role in improving German-Japanese relations. The German-Japanese dictionary he wrote together with several colleagues was for decades the most commonly used dictionary by German students of Japan. As President of the German East Asiatic Society (OAG) he played an important role over many decades. </p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/05/IMG_0013_cut-746x1024.jpg" /><figcaption>Robert Schinzinger</figcaption></figure>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/05/Stammbaum-cut-mit-Farbe-1024x558.jpg" /></figure>
<p><b>Leslie Helm</b> will talk about how his Grandfather was shaped by his early life and the unique ways in which he engaged with students as well as the broader German community in Japan.<br />Leslie Helm is the grandson of Robert Schinzinger. He has an MA in Asian Studies from the University of California, Berkeley, and an MS in Journalism from Columbia University. He was Tokyo Correspondent for many years first at Business Week and later at the Los Angeles Times and Business Week in the early 1980s and early 1990s, and was later executive editor at two business publications in Seattle. He is the author of Yokohama Yankee: My Family’s Five Generations as Outsiders in Japan.</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/05/13591948.jpg" /><figcaption>Leslie Helm: „Yokohama Yankee“</figcaption></figure>
<p>Helm has been working on his grandfather’s memoir together with his cousin Barbara Schinzinger over the past two years. The work sparked an interest in his German heritage and last year Helm took a one-month intensive course in Germany at the Goethe Institute and spent several weeks traveling in Germany and researching his German part of the family.</p>
<p><b>Book review of</b><br />Leslie Helm<br />Yokohama Yankee<br />My Family´s Five Generations As Outsiders In Japan<br />(Sebastian Hofstetter M.A.)</p>
<p>in OAG Notizen September 2013<br /><a href="https://oag.jp/books/oag-notizen-september-2013/">https://oag.jp/books/oag-notizen-september-2013/</a><br /><a href="https://oag.jp/img/images/reports/rez-Hofstetter.pdf">Rez-Hofstetter</a></p>
<h4>Video-Mitschnitt</h4>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/1202686868?dnt=1&app_id=122963?portrait=0&title=0&byline=0" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin"></iframe></p>
<li>12. Juni 2026, <b>18:30</b>–<b>20:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>Online (via Zoom) + OAG-Bibliothek</li>
<li>Eintritt frei</li>
<li>Englisch</li><p><a href="https://oag.jp/events/leslie-helm-robert-schinzinger-the-man-his-philosophy-and-his-mission-in-japan/">oag.jp/events/leslie-helm-robert-schinzinger-the-man-his-philosophy-and-his-mission-in-japan</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Uwe Makino: „Mikoshiba und Yadegawa – Bewegungsprofile der Altsteinzeit“ | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 07:26:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Fri, 19 Jun 2026 01:25:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/vortraege/"><![CDATA[Vorträge]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/uwe-makino/"><![CDATA[Uwe Makino]]></category>
<description><![CDATA[Die Menschen, die vor 40.000 Jahren auf die japanischen Inseln kamen, führten ei …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Menschen, die vor 40.000 Jahren auf die japanischen Inseln kamen, führten ein nomadisches Leben, und die „Inseln“ waren noch durch Eismassen verbunden. Auf Hokkaidō gab es Mammuts und Elche, im Süden den Naumann-Elefanten, Bison und Riesenhirsch. Die Jäger der Altsteinzeit jagten neben der Riesenfauna wohl vor allem Wildschweine, Rehe und Bären. Der archäologische Befund ist unter den besonderen japanischen Bedingungen (d.h.: saurer vulkanischer Boden) allerdings äußerst karg, außer Waffen und Werkzeugen aus Stein haben wir nicht viel in der Hand, um das Leben der Nomaden am Ende der letzten Eiszeit zu rekonstruieren.</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/04/IMG20260405134845-a-811x1024.jpg" /><figcaption>Speerspitzen („points“) aus der Stätte Mikoshiba, Material: Obsidian bzw. Schiefer. Wohl etwa 17.000 Jahre alt</figcaption></figure>
<p>Der Vortrag stellt die Geräte der japanischen Altsteinzeit, ihre Herstellung und Nutzung vor. Das Rohmaterial waren Steine wie Obsidian, Schiefer, Chert und Andesit, deren Sammelstätten Aufschluss geben über das Bewegungsprofil. Die Jäger der Eiszeit bewegten sich in weitgehend autarken Kleingruppen am Wasser, sie jagten und sammelten Steine für ihre Werkzeuge. Saisonal wurden vielleicht Nüsse und Beeren gesammelt. Gelegentlich kamen sie zum Tauschen zusammen, was am Ende der Eiszeit in Yadegawa und Mikoshiba (Nagano-ken) nahegelegt wird. Diese Ruinen stehen im Zentrum des Vortrags.</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/04/IMG20260304143400-1-739x1024.jpg" /><figcaption>Steinbeile (Mikoshiba)</figcaption></figure>
<p>Wie kommt es aber, dass man hier Steine nachgewiesen hat, die über 200 Kilometer entfernt, zum Beispiel auf den Inseln Kōzushima oder Sado, gesammelt wurden? Warum leistete man sich diesen Luxus? Die kargen Fakten laden ein zu vielfältiger Hypothesenbildung, und auch fast 70 Jahre nach der Entdeckung von Mikoshiba gibt es noch keine allgemein anerkannte Deutung der Stätte.<br /><b><br />Uwe Makino</b> lebt seit 1990 in Japan und lehrt Deutsch als Fremdsprache an der Chūō-Universität (Tokyo).<br />Publikationen u.a. zu Kriegsverbrechen (Nanking) und zu den Ainu. Seit einigen Jahren forscht er zur Ochotsk-Kultur und zur Jōmon-Kultur.</p>
<h4>Video-Mitschnitt</h4>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/1202011134?dnt=1&app_id=122963?portrait=0&title=0&byline=0" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin"></iframe></p>
<li>10. Juni 2026, <b>18:30</b>–<b>20:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>Online (via Zoom) + OAG-Bibliothek</li>
<li>Eintritt frei</li>
<li>Deutsch</li><p><a href="https://oag.jp/events/uwe-makino-mikoshiba-und-yadegawa-bewegungsprofile-der-altsteinzeit/">oag.jp/events/uwe-makino-mikoshiba-und-yadegawa-bewegungsprofile-der-altsteinzeit</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Besuch des japanischen Volkstheaters Taishū Engeki. Leitung: Prof. Dr. Susanne Schermann | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/events/besuch-des-japanischen-volkstheaters-taishu-engeki/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 15:00:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Wed, 10 Jun 2026 03:44:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/exkursionen/"><![CDATA[Exkursionen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/susanne-schermann/"><![CDATA[Susanne Schermann]]></category>
<description><![CDATA[Als Ergänzung zu dem Vortrag über Taishū Engeki im Dezember des Vorjahres sowie …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Als Ergänzung zu dem Vortrag über Taishū Engeki im Dezember des Vorjahres sowie zur Vorführung des Films „Confetti“ (Mabuta no tenkōsei, 2023, Regie: Fujita Naoya) im Februar haben Sie nun die Gelegenheit, eine Theatervorstellung mit anschließendem Gespräch mit einem Schauspieler zu besuchen. Eine deutsche Mitarbeiterin des Theaters wird uns dabei zusätzliche Einblicke geben.</p>
<p>Eine typische Aufführung des Taishū Engeki besteht aus zwei Teilen: einem meist traditionellen Theaterstück (häufig ein sewamono) sowie einer anschließenden Tanz- und Bühnenshow. Da sich das Programm nahezu täglich ändert, wissen wir im Voraus nicht genau, was wir sehen werden. Die Theatertruppen bleiben jeweils etwa einen Monat lang an einem Ort – sie leben während dieser Zeit auch im Theater – und ziehen danach weiter. Bei unserem Besuch tritt die Truppe Gekidan Bihō auf.</p>
<p><a href="https://www.shinohara-engeki.jp/shinohara/843/">https://www.shinohara-engeki.jp/shinohara/843/</a></p>
<p>Im Mittelpunkt steht weniger das Stück als vielmehr die Darstellerinnen und Darsteller selbst. Während der Bühnenshow bringen Fans ihre Begeisterung durch Geschenke zum Ausdruck – häufig kleine oder größere Fächer aus Zehntausend-Yen-Noten (!), aber auch Geldkuverts oder Sachgeschenke. In der Pause werden zudem manchmal Glitzerketten (ca. 1000 Yen) verkauft, die man überreichen kann. Im Foyer gibt es darüber hinaus oft Fan-Artikel wie Handtücher oder Kalender mit den Künstlern.</p>
<p>Eine Aufführung dauert einschließlich Pause etwa drei Stunden. Im Anschluss verabschieden sich die Darsteller vor dem Theater persönlich vom Publikum, und viele Fans nutzen die Gelegenheit für einen Händedruck oder ein gemeinsames Foto – ein echtes Volkstheater also, in dem die Distanz zwischen Bühne und Publikum bewusst gering gehalten wird.</p>
<p>Das heutige Taishū Engeki geht auf die Tradition der Wanderschauspieltruppen zurück, die weiterzogen, sobald das Interesse des Publikums nachließ. Im Unterschied zu heute verfügten diese Truppen meist nur über ein einziges Programm. Feste Spielstätten etablierten sich erst in der Nachkriegszeit. Viele davon mussten jedoch seit den 1960er-Jahren, insbesondere unter dem Einfluss des Fernsehens, schließen. Seit etwa 20 Jahren entwickeln sich neue, oft spektakuläre Darstellungsformen, die zum Fortbestehen dieser Theaterform beitragen. Auch durch den Film „Confetti“ ist das Interesse des Publikums wieder gestiegen.</p>
<p>Wir besuchen das „Shinohara Engeijō“ in Jūjō, das 1951 gegründet wurde und als traditionsreichste der drei verbliebenen Taishū-Engeki-Bühnen in Tokyo gilt. Die beiden anderen sind das „Mokubakan“ in Asakusa und das „Keyaki-za“ in Tachikawa.</p>
<p>Wir treffen uns am Bahnhof Jūjō und schlendern zunächst durch die pittoreske Einkaufspassage Jūjō-Ginza, die noch an die Shōwa-Zeit erinnert. Dort können Sie sich auch mit einem Snack versorgen. </p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/04/IMG_2444-1024x768.jpeg" /><figcaption>Impressionen aus der Einkaufspassage Jūjō-Ginza, 1</figcaption></figure>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/04/IMG_2436-1024x768.jpeg" /><figcaption>Impressionen aus der Einkaufspassage Jūjō-Ginza, 2</figcaption></figure>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/04/IMG_2438-768x1024.jpeg" /><figcaption>Impressionen aus der Einkaufspassage Jūjō-Ginza, 3</figcaption></figure>
<p>Im Theater selbst gibt es ebenfalls eine Cafeteria, deren hausgemachte Onigiri besonders beliebt sind. Diese dürfen – ganz im Sinne der japanischen Theatertradition – auch während der Vorstellung auf den Plätzen verzehrt werden. Nach der Vorstellung haben wir die Möglichkeit, mit einem Darsteller zu sprechen und Fotos zu machen.</p>
<p>Die Aufführung erfolgt auf Japanisch. Dank der vorangehenden Erläuterungen auf Deutsch wird auch der erste Teil verständlich sein. Für den zweiten Teil sind meist keine Japanischkenntnisse erforderlich. Persönlich empfehle ich, gegebenenfalls Ohrenstöpsel mitzubringen, da die Lautstärke bei manchen Aufführungen recht hoch sein kann. </p>
<p><b>Ablauf </b><br />10.30 Uhr Treffen am Nordausgang des Bahnhofs JR Jūjō<br />11.20 Uhr Ankunft im Theater Shinohara Engeijō<br />11.40 Uhr Deutschsprachige Erklärung zum Inhalt des ersten Teils<br />12.00 Uhr Beginn der Vorstellung<br />13.30 Uhr Pause, deutschsprachige Erklärung zum zweiten Teil<br />15.00 Uhr Ende der Vorstellung, Treffen mit dem Darsteller<br />16.00 UhrEnde</p>
<p>Zur Vorbereitung könnten Sie die Information zum Vortrag vom 10.12.2025<br />„Populär, aber kaum bekannt: Das japanische Volkstheater Taishū Engeki“ auf der Webseite der OAG und auch den Vortrag als Video über den Link am Ende der Seite ansehen.<br /><a href="https://oag.jp/events/prof-dr-susanne-schermann-populaer-aber-kaum-bekannt-das-japanische-volkstheater-taishu-engeki/">https://oag.jp/events/prof-dr-susanne-schermann-populaer-aber-kaum-bekannt-das-japanische-volkstheater-taishu-engeki/</a></p>
<li>6. Juni 2026, <b>10:30</b>–<b>16:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>Nordausgang des Bahnhofs JR Jūjō (Saikyō-Linie, zweite Station nach Ikebukuro)</li>
<li>Eintritt inkl. Reservierung und Sonderprogramm OAG-Mitglieder: 3.000 Yen Nicht-Mitglieder: 3.500 Yen</li>
<li>Deutsch/Japanisch</li><p><a href="https://oag.jp/events/besuch-des-japanischen-volkstheaters-taishu-engeki/">oag.jp/events/besuch-des-japanischen-volkstheaters-taishu-engeki</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Juni-Notizen sind online! | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/news/die-juni-notizen-sind-online/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 07:36:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 04 Jun 2026 07:36:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/news/"><![CDATA[News]]></category>
<description><![CDATA[https://oag.jp/books/notizen-juni-2026/ Wir wünschen anregende Lektüre!]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>https://oag.jp/books/notizen-juni-2026/</p>
<p>Wir wünschen anregende Lektüre!</p><p><a href="https://oag.jp/news/die-juni-notizen-sind-online/">oag.jp/news/die-juni-notizen-sind-online</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Mehrere Rezensionen | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/news/mehrere-rezensionen/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 07:25:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 04 Jun 2026 07:25:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/news/"><![CDATA[News]]></category>
<description><![CDATA[zu Mana Akatsuka / Ralf Eisinger / Thomas Pekar (Hg.) (2024) Musik ist mein Lebe …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>zu<br />Mana Akatsuka / Ralf Eisinger / Thomas Pekar (Hg.) (2024) </p>
<p>Musik ist mein Leben. Joseph Rosenstock – Erinnerungen</p>
<p><a href="https://oag.jp/books/musik-ist-mein-leben-joseph-rosenstock-erinnerungen/">https://oag.jp/books/musik-ist-mein-leben-joseph-rosenstock-erinnerungen/</a></p><p><a href="https://oag.jp/news/mehrere-rezensionen/">oag.jp/news/mehrere-rezensionen</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Rezension von Lisette Gebhardt | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/news/rezension-von-lisette-gebhardt/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 07:05:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 04 Jun 2026 07:05:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/news/"><![CDATA[News]]></category>
<description><![CDATA[Akutagawa Ryūnosuke hundert Jahre später: Von der Übersetzung zur Relektüre – Üb …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Akutagawa Ryūnosuke hundert Jahre später: Von der Übersetzung zur Relektüre –<br />Überlegungen im Rahmen einer Rezension zu:<br />Akutagawa Ryūnosuke. Die Räuber. Erzählungen von alter und neuer Zeit<br />erschienen in: Hefte für ostasiatische Literatur (80/Mai 2026)<br />Mit freundlicher Genehmigung der Autorin und der Herausgeber</p>
<p><a href="https://oag.jp/books/die-raeuber-erzaehlungen-von-alter-und-neuer-zeit/">https://oag.jp/books/die-raeuber-erzaehlungen-von-alter-und-neuer-zeit/</a></p><p><a href="https://oag.jp/news/rezension-von-lisette-gebhardt/">oag.jp/news/rezension-von-lisette-gebhardt</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Clemens Schlüter: „40 Jahre Jizō-World. Ein Bodhisattva in Kunst, Kult und Kommerz“ | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/events/clemens-schlueter-40-jahre-jizo-world-ein-bodhisattva-in-kunst-kult-und-kommerz/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 10:53:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 25 Jun 2026 03:23:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/vortraege/"><![CDATA[Vorträge]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/clemens-schlueter/"><![CDATA[Clemens Schlüter]]></category>
<description><![CDATA[Im ostasiatischen Buddhismus werden neben dem historischen Buddha Shākyamuni wei …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im ostasiatischen Buddhismus werden neben dem historischen Buddha Shākyamuni weitere Buddhas und Gottheiten verehrt. Eine besondere Bedeutung kommt dabei Bodhisattvas zu, Heilsgestalten, „deren Wesen Erleuchtung ist“. Ein Bodhisattva (jap. bosatsu) steht in der religiösen Hierarchie auf der Vorstufe zur Buddhawerdung, dem endgültigen Ziel eines jeden Gläubigen. Aus Mitgefühl mit der leidenden Kreatur verzichten Bodhisattvas auf diesen letzten Schritt, um den Menschen in vielfältigen Nöten beizustehen.</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/04/Vortragsbild_JIzo-World_005-002-1024x683.jpg" /></figure>
<p>Der Bodhisattva Jizō ist eine der populärsten Gestalten des buddhistischen Pantheon in Japan. Keine andere Figur ist in der japanischen Volksseele so verwurzelt. Der kleine, kahlköpfige Wandermönch mit dem Rasselstab galt schon immer als Helfer und Seelentröster. Besonders in der kalten Leistungsgesellschaft von heute dient der Jizō als Projektionsfigur für Barmherzigkeit und Geborgenheit.</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/04/Vortragsbild_JIzo-World_001-1024x683.jpg" /></figure>
<p>Ob als Tempelstatue am Wegesrand oder als Spardose, ob als Plüschheiliger, Werbecomic oder gar als Phallussymbol, – der Jizō ist überall. Mehr als unser Schokoladen-Nikolaus und alle christlichen Fürbittheiligen zusammen vereint er Hoffnungen und Wünsche der Kinder und Erwachsenen in sich. Märchen beschäftigen sich genauso mit ihm wie alte und moderne Kunstwerke – auch außerhalb der religiösen Sphäre.</p>
<p>Die Kommerzialisierung des Jizō treibt seltsame Blüten. Sein Aktionsradius jedoch weitet und wandelt sich mit den Veränderungen des modernen Lebens. Dabei sind Comics und Nippesfiguren nie verlogener Kitsch. Sie bedeuten oft das Gleiche wie die Erscheinungsformen auf sakraler oder rein künstlerischer Ebene.</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/04/Vortragsbild_JIzo-World_003-1024x683.jpg" /></figure>
<p>Der Jizō wird u.a. geschätzt als Seelenbegleiter zwischen den sechs Weltebenen, als Beschützer der Reisenden und ganz besonders als Schutzgottheit für die Kinder, sei es im Diesseits oder im Jenseits.<br />Der Jizō ist kein nach seinem Tode heiliggesprochener Mensch. Er ist eher als die Verkörperung einer philosophischen Idee zu sehen. Dennoch bezeichnen wir ihn als ‚Heiligen‘. Damit möchten wir die Allround-Heilsgestalt dem von einem christlichen Umfeld geprägten Betrachter näher bringen. </p>
<p>Was die Menschen in Japan, die sich an ihn wenden, von Jizō erbitten und erhoffen, ist nichts anderes als das, was von christlichen Heiligen erwartet wird: Hilfe zu vermitteln oder zu gewähren bei alledem, was Menschen aus eigener Kraft nicht zu schaffen vermögen. Es gibt kaum einen Tempel, gleich welcher Denomination, in dem nicht wenigstens eine Statue des Jizō zu finden ist. Zur Verehrung bestreichen Gläubige ihn auch schon mal mit Misopaste oder bestreuen ihn mit Salz. Er darf auch beim Ersteigen der Karriereleiter helfen oder Autofahrer vor Unfällen schützen.</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/04/Vortragsbild_JIzo-World_007-002-1024x683.jpg" /></figure>
<p>In seinem Vortrag wird der Japanologe Clemens Schlüter die Bedeutung und Erscheinungsformen des Bodhisattva Jizō ausführlich vorstellen und Einblicke in seine umfangreiche Sammlung geben.</p>
<p><b>Clemens Schlüter</b>, Jahrgang 1955, studierte zunächst in Italien Theologie und Soziologie, bevor er sich dann in Köln und Bonn der Japanologie widmete, ergänzt durch Vergleichende Religionswissenschaften und Orientalische Kunstgeschichte. Es folgten zwei Jahre in Japan, davon eins als Austauschstipendiat an der Sophia-Universität/Tokyo. </p>
<p>Zurück in Köln wurde er Zeuge einer sensationellen Entdeckung im Museum für Ostasiatische Kunst: Eine bis dahin eher als unscheinbar eingestufte hölzerne Skulptur des Bodhisattva Jizō entpuppte sich als Erstlingswerk des Kōen-Daibusshi aus dem Jahre 1249. Für die nachfolgende Sonderausstellung über die Seele des Jizō leistete er photographische Beiträge über den Glauben an den Bodhisattva heute. Konsequent verfolgte er dann in seiner Magisterarbeit die Geschichte des Jizō von den Anfängen in Indien bis zu seiner Funktion als Schutzpatron der Kinder im gegenwärtigen Japan. Schon früh führte ihn seine Faszination für die vielfältigen Erscheinungsformen des Jizō zu einer regen Sammeltätigkeit. Heute umfasst die Sammlung der Familie Schlüter rund 1.700 Objekte, jetzt jedoch mehrheitlich bestehend aus Werken von Kunstschaffenden. </p>
<p><a href="https://www.jizo-world.de">jizo-world.de</a></p>
<h4>Video-Mitschnitt</h4>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/1204085788?dnt=1&app_id=122963?portrait=0&title=0&byline=0" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin"></iframe></p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/04/Vortragsbild_JIzo-World_006-1024x683.jpg" /></figure>
<li>3. Juni 2026, <b>18:30</b>–<b>20:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>Online (via Zoom) + OAG-Bibliothek</li>
<li>Eintritt frei</li>
<li>Deutsch</li><p><a href="https://oag.jp/events/clemens-schlueter-40-jahre-jizo-world-ein-bodhisattva-in-kunst-kult-und-kommerz/">oag.jp/events/clemens-schlueter-40-jahre-jizo-world-ein-bodhisattva-in-kunst-kult-und-kommerz</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Notizen Juni 2026 | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/books/notizen-juni-2026/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 04:20:06 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Fri, 26 Jun 2026 02:34:7 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/books/"><![CDATA[Publikationen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/books-cat/oag-notizen/"><![CDATA[OAG Notizen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/books-tag/biographien/"><![CDATA[Biographien]]></category>
<category domain="https://oag.jp/books-tag/china/"><![CDATA[China]]></category>
<category domain="https://oag.jp/books-tag/geschichte/"><![CDATA[Geschichte]]></category>
<category domain="https://oag.jp/books-tag/politik/"><![CDATA[Politik]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/karin-yamaguchi/"><![CDATA[Karin Yamaguchi]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/roger-mottini/"><![CDATA[Roger Mottini]]></category>
<description><![CDATA[Zum Titelbild Impressum_202606 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis OAG-Vorsitz …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/06/ce6447a94587409a3019c3e93f90fb8f-722x1024.jpg" /></figure>
<p> 50 Seiten Deutsch 2026 0 ¥ </p>
<h2>Zum Titelbild</h2>
<p><a href="https://oag.jp/img/2026/06/Impressum_202606.pdf">Impressum_202606</a></p>
<h2>Inhaltsverzeichnis</h2>
<p><a href="https://oag.jp/img/2026/04/Notizen-2606_Inhaltsverzeichnis.pdf">Inhaltsverzeichnis</a></p>
<h2>OAG-Vorsitzende Karin Yamaguchi im Juni 2026</h2>
<p><a href="https://oag.jp/img/2026/06/Notizen-2606_BaM.pdf">Notizen 2606_BaM</a></p>
<h2>Feature I</h2>
<p>Roger Mottini<br />Die Schweizer Präsenz in der OAG<br /><a href="https://oag.jp/img/2026/04/Notizen-2606_Mottini_Schweizer-in-der-OAG.pdf">Schweizer in der OAG</a></p>
<h2>Feature II</h2>
<p>Anke Scherer<br />Die Wiederbelebung von Manshūkoku –<br />Nostalgie, Utopie und politischer Aktivismus<br /><a href="https://oag.jp/img/2026/04/Notizen-2606_Scherer_Manshukoku.pdf"> Scherer Manshukoku</a></p>
<h2>Neuzugänge / Neuanschaffungen</h2>
<p><a href="https://oag.jp/img/2026/04/Notizen-2606_Neuzugaenge_Neuanschaffungen.pdf">Neuzugänge Neuanschaffungen</a></p><p><a href="https://oag.jp/books/notizen-juni-2026/">oag.jp/books/notizen-juni-2026</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Ordentliche Hauptversammlung 2026 | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/events/ordentliche-hauptversammlung-2026/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 06:30:05 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Wed, 27 May 2026 10:05:6 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/geselliges/"><![CDATA[Geselliges]]></category>
<description><![CDATA[Am Mittwoch, den 27. Mai 2025 findet um 18.30 Uhr im OAG-Saal die alljährliche O …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 27. Mai 2025 findet um 18.30 Uhr im OAG-Saal die alljährliche</p>
<p><b>Ordentliche Hauptversammlung</b></p>
<p>statt. Alle <b>Ordentlichen</b> Mitglieder erhalten mit der Mai-Ausgabe der OAG Notizen einen Zettel, der zur Übertragung ihrer Stimme bzw. der Abstimmung dient für den Fall, dass sie am 28. Mai verhindert sind (Willenserklärung) und die Anträge.</p>
<p>Wir bitten Sie, möglichst zahlreich bei der Hauptversammlung zu erscheinen oder, wenn Sie selbst nicht kommen können, nicht zu vergessen, diese Willenserklärung dem OAG-Büro rechtzeitig <b>bis zum 20. Mai</b> zukommen zu lassen, damit wir wissen, ob das Quorum erreicht wird! </p>
<p>Im Anschluss an die Versammlung haben Sie die Gelegenheit, beim traditionellen Eintopf und einem Glas Bier oder Wein gemütlich zusammen zu sitzen.</p>
<p>WICHTIG: Anträge zur Hauptversammlung wurden bis zum 15. April angenommen. Laut den Zusatzbestimmungen muss ein Antrag von einem Dreißigstel der stimmberechtigten Mitglieder unterstützt werden. Das sind derzeit neben dem Antragsteller oder der Antragstellerin drei weitere Personen. </p>
<p>Die endgültige Tagesordnung erhalten Sie fristgemäß drei Wochen vor der Hauptversammlung. </p>
<p>Teilnahmeberechtigt sind alle OAG-Mitglieder.<br />Stimmrecht haben nur die Ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />gez. Karin Yamaguchi</p>
<li>27. Mai 2026, <b>18:30</b>–<b>20:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>OAG-Saal, Erdgeschoß</li>
<li>Eintritt frei</li>
<li>Deutsch</li><p><a href="https://oag.jp/events/ordentliche-hauptversammlung-2026/">oag.jp/events/ordentliche-hauptversammlung-2026</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Dr. Anke Scherer: „Die Wiederbelebung von Manshūkoku – Nostalgie, Utopie und politischer Aktivismus“ | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/events/dr-anke-scherer-die-wiederbelebung-von-manshukoku-nostalgie-utopie-und-politischer-aktivismus/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 08:07:05 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Fri, 19 Jun 2026 01:27:6 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/vortraege/"><![CDATA[Vorträge]]></category>
<description><![CDATA[Im Jahr 2019 kam es in Tokyo zu einer ungewöhnlichen politischen Inszenierung: V …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2019 kam es in Tokyo zu einer ungewöhnlichen politischen Inszenierung: Vertreter einer sogenannten Exilregierung und einer provisorischen Regierung erklärten gemeinsam die „Neugründung“ des historischen Staates Manshūkoku, einem 1932 unter japanischer Kontrolle gegründeten Marionettenstaat in Nordost China, der 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs untergegangen war. Trotz ihres offensichtlich symbolischen Charakters wirft diese Aktion grundlegende Fragen nach ihren politischen, ideologischen und gesellschaftlichen Hintergründen auf.</p>
<p>Der Vortrag geht der These nach, dass es sich bei der Wiederbelebung Manshūkokus nicht um ein bloßes historisches Rollenspiel handelt, sondern um den Ausdruck einer spezifischen Form politischer Nostalgie. Diese konstruiert eine idealisierte Vergangenheit als Gegenbild zu einer als dekadent wahrgenommenen Gegenwart und dient zugleich als Projektionsfläche für utopische Zukunftsentwürfe. Manshūkoku fungiert in diesem Kontext als Chiffre für alternative Ordnungsmodelle, an denen gegenwärtige politische Entwicklungen gemessen und kritisiert werden.</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/04/Propaganda_Manchukuo.jpg" /><figcaption>The Manchukuo collection was acquired by Harvard University in March 2015 and is housed in the Harvard-Yenching Library. The collection includes ephemera (some 1,000 posters, postcards, photographs, maps, and brochures) and another 1,000 book and serial items. Most of these were published and produced in Manchukuo (1931-1945), Japan’s puppet state in Northeast China and Inner Mongolia. Pictured here: The government promoted a cross-cultural appearance of unity that stood in odds with the true social landscape. An illustration shows a stereotypical laborer pushing happy children in Western and Chinese gear as they wave Japanese and Manchukuan flags. (Stephanie Mitchell/Harvard Staff Photographer)</figcaption></figure>
<p>Im Zentrum der Analyse stehen die Akteure hinter der Bewegung, ihre Publikationen und Netzwerke sowie ihre ideologischen Bezugspunkte. Dabei wird deutlich, dass sich hier Elemente von Geschichtsrevisionismus, panasiatischen Ideen und modernen nationalistischen Diskursen miteinander verbinden. Der Vortrag zeigt, wie historische Narrative selektiv umgedeutet werden, um aktuelle politische Positionen zu legitimieren – etwa im Hinblick auf Japans Rolle in Asien, die Nachkriegsordnung oder geopolitische Allianzen.</p>
<p><b>Dr. Anke Scherer</b> forscht und lehrt an der Ruhr-Universität Bochum in den Sektionen Japanische Geschichte sowie Wirtschaft und Politik Ostasiens. Sie studierte Sinologie und Japanologie und promovierte zur japanischen Auswanderung in die Mandschurei. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf japanischem Imperialismus, Siedlerkolonialismus, transnationaler Geschichte, border studies und Geschichtsrevisionismus in Ostasien.</p>
<h4>Video-Mitschnitt</h4>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/1197940716?dnt=1&app_id=122963?portrait=0&title=0&byline=0" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin"></iframe></p>
<li>22. Mai 2026, <b>18:30</b>–<b>20:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>Online (via Zoom) + OAG-Bibliothek</li>
<li>Eintritt frei</li>
<li>Deutsch</li><p><a href="https://oag.jp/events/dr-anke-scherer-die-wiederbelebung-von-manshukoku-nostalgie-utopie-und-politischer-aktivismus/">oag.jp/events/dr-anke-scherer-die-wiederbelebung-von-manshukoku-nostalgie-utopie-und-politischer-aktivismus</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Dr. Thilo Diefenbach: „Die Rolle der japanischen Sprache in der Literaturgeschichte Taiwans“ | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/events/dr-thilo-diefenbach-die-rolle-der-japanischen-sprache-in-der-literaturgeschichte-taiwans/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 08:00:05 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 21 May 2026 02:05:6 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/vortraege/"><![CDATA[Vorträge]]></category>
<description><![CDATA[Die japanische Sprache spielt in der taiwanischen Literaturgeschichte eine gewic …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die japanische Sprache spielt in der taiwanischen Literaturgeschichte eine gewichtige Rolle, was angesichts der Tatsache, dass die Insel fünfzig Jahre lang (1895–1945) eine Kolonie des Kaiserreichs war, wenig überraschend sein dürfte. Jedoch war das Japanische während dieser Phase keineswegs die einzige Sprache, die für das Verfassen literarischer Werke genutzt wurde, vielmehr bestand eine sprachlich recht komplexe Situation, die ich genauer vorstellen möchte. Dabei gehe ich auch auf den wechselhaften Lebensweg von Personen wie dem Illustrator Tateishi Tetsuomi (立石鐵臣) ein, der sehr eng mit dem damaligen taiwanischen Literaturbetrieb verbunden war. Zuletzt erläutere ich den wichtigen Umstand, dass das Japanische keineswegs mit dem Kriegsende aus Taiwan verschwand, sondern dass es noch über Jahrzehnte hinweg im Schaffen einiger taiwanischer Autoren eine große Rolle spielte.</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/04/a9c1d711d6dfa5354c581a6b0d10c611-1024x768.jpg" /><figcaption>Taihoku (Taipei) von Tateishi Tetsuomi aus Bungei Taiwan Bd. 2, Nr. 4, 1941</figcaption></figure>
<p><b>Thilo Diefenbach</b> wurde 1975 am Niederrhein geboren. Er studierte Sinologie und Germanistik in Frankfurt am Main und promovierte an der Universität zu Köln. Seit seinem ersten Besuch in Taiwan 2009 widmet er sich der Literatur und der Geschichte der Insel. Bislang hat er drei Bücher mit Übersetzungen (2017: Kriegsrecht, 2019: Gedanken in Weiß. Gedichte von Cheng Chiung-ming, 2022: Zwischen Himmel und Meer) sowie zahlreiche Artikel über Taiwans Kultur, Geschichte und Literatur publiziert (auf Deutsch, Englisch und Mandarin). Seit 2014 ist er ständiger Mitarbeiter der Hefte für ostasiatische Literatur. 2022 gewann er den Prix de la Fondation culturelle franco-taiwanese, und 2023 den Johann-Friedrich-von-Cotta-Übersetzerpreis. Er lebt in Berlin.</p>
<p><b>SOMMERZEIT!!<br />Zeit:</b> 18.30-20.00 Uhr (Japan), 11.30-13.00 Uhr (MESZ)<br /><b>Zoom-Link:</b> <a href="https://us02web.zoom.us/j/88300331745?pwd=0u06MxfPVpDiTPFeNvVPggQdgbTM6S.1">https://us02web.zoom.us/j/88300331745?pwd=0u06MxfPVpDiTPFeNvVPggQdgbTM6S.1</a><br /><b>Meeting ID:</b> 883 0033 1745<br /><b>Passcode:</b> 748149 </p>
<li>20. Mai 2026, <b>18:30</b>–<b>20:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>Online (via Zoom) + OAG-Bibliothek</li>
<li>Eintritt frei</li>
<li>Deutsch</li><p><a href="https://oag.jp/events/dr-thilo-diefenbach-die-rolle-der-japanischen-sprache-in-der-literaturgeschichte-taiwans/">oag.jp/events/dr-thilo-diefenbach-die-rolle-der-japanischen-sprache-in-der-literaturgeschichte-taiwans</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Dr. Sarah Stark: „Vom Märchen zum Rakugo: Wie Grimms Gevatter Tod zum japanischen Shinigami wurde“ | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/events/dr-sarah-stark-vom-maerchen-zum-rakugo-wie-grimms-gevatter-tod-zum-japanischen-shinigami-wurde/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 11:38:05 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Fri, 19 Jun 2026 01:28:6 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/vortraege/"><![CDATA[Vorträge]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/sarah-stark/"><![CDATA[Sarah Stark]]></category>
<description><![CDATA[Die Rakugo-Geschichte Shinigami gehört heute zu den bekanntesten und beliebteste …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rakugo-Geschichte Shinigami gehört heute zu den bekanntesten und beliebtesten Stücken der japanischen Erzählkunst. Weniger bekannt ist jedoch, dass ihre Wurzeln vermutlich in Europa liegen – genauer gesagt im Märchen „Gevatter Tod“ der Brüder Grimm.</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/03/Otto_Ubbelohde_-_Der_Gevatter_Tod_2.jpg" /><figcaption>„Der Gevatter Tod“ von Otto Ubbelohde</figcaption></figure>
<p>Der Vortrag zeichnet den Weg dieser Geschichte von Europa nach Japan nach und untersucht, wie sie sich im Prozess kultureller Übertragung verändert hat. In der Grimm’schen Version ist die Handlung in einem christlich geprägten moralischen Universum verankert: Der Tod erscheint als Hüter einer göttlichen Ordnung, deren Regeln nicht gebrochen werden dürfen. In der Rakugo-Version hingegen verwandelt sich diese Figur in den Shinigami – eine manchmal schelmische, ambivalente Gestalt, die zugleich Lehrer, Verführer und Vermittler zwischen den Welten sein kann.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt der Vortrag, dass die Geschichte ihre eigentliche Form erst auf der Rakugo-Bühne erhält. Durch Stimme, Timing und die unmittelbare Interaktion mit dem Publikum wird der Shinigami zu einer lebendigen Figur, deren Bedeutung sich von Aufführung zu Aufführung weiterentwickelt.</p>
<p>Dabei wird deutlich, dass die Geschichte nicht einfach übernommen, sondern grundlegend neu gestaltet wurde. Die moralisch strenge Logik des Grimm’schen Märchens weicht in der Rakugo-Version oft humorvollen Situationen. Gleichzeitig verändern sich die Motivation der Figuren sowie die Deutung von Schicksal, Verantwortung und Belohnung. </p>
<p>Mit einem Master in Japanese Studies der University of Edinburgh und vielen Jahren in Japan im Gepäck wurde <b>Sarah Stark</b> eines Abends von einem Freund in die Welt des Rakugo eingeführt. Was als gelegentlicher Ausflug begann, ist heute seit 15 Jahren Leidenschaft: Mehrere Abende im Monat verbringt sie in der Yose oder auf Rakugo-Veranstaltungen. Diese Begeisterung ließ sie nicht los – 2016 begann sie, neben ihrem Vollzeitjob, eine Doktorarbeit an der Universiteit Gent. Sie publizierte mehrere englischsprachige Artikel zur Rakugoka-Namensgebung und zur Ausbildung weiblicher Rakugoka, und promovierte schließlich im Dezember 2024.</p>
<h4>Video-Mitschnitt</h4>
<p><iframe src="https://player.vimeo.com/video/1193844548?dnt=1&app_id=122963?portrait=0&title=0&byline=0" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture; clipboard-write; encrypted-media; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin"></iframe>Im Anschluss an den Vortrag findet die Eröffnung einer Ausstellung bei einem kleinen Umtrunk im Foyer statt.</p>
<li>13. Mai 2026, <b>18:30</b>–<b>20:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>Online (via Zoom) + OAG-Bibliothek</li>
<li>Deutsch</li><p><a href="https://oag.jp/events/dr-sarah-stark-vom-maerchen-zum-rakugo-wie-grimms-gevatter-tod-zum-japanischen-shinigami-wurde/">oag.jp/events/dr-sarah-stark-vom-maerchen-zum-rakugo-wie-grimms-gevatter-tod-zum-japanischen-shinigami-wurde</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Prof. hon. Takayama Masaya: „Kreative Reaktionen der japanischen Gesellschaft nach Siebolds Ankunft in Nagasaki – Faktoren der Modernisierung der Industrie in der Meiji-Zeit“ - 記念講演 ：『シーボルト来日以降の日本社会の創造的対応』 ― 明治日本産業界近代化の要因― | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/events/prof-hon-takayama-masaya-kreative-reaktionen-der-japanischen-gesellschaft-nach-siebolds-ankunft-in-nagasaki-faktoren-der-modernisierung-der-industrie-in-der-meiji-zeit/</link>
<guid isPermaLink="false">32074</guid>
<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 13:30:05 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Thu, 21 May 2026 08:25:6 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/siebold-seminar/"><![CDATA[Siebold-Seminar]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/mahito-ohgo/"><![CDATA[Mahito Ohgo]]></category>
<description><![CDATA[Aus Krankheitsgründen muss der Vortrag von Prof. Takayama leider vom 30. März au …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><b>Aus Krankheitsgründen muss der Vortrag von Prof. Takayama leider vom 30. März auf den 11. Mai verschoben werden.<br />Stattdessen wird Ohgo Mahito am 30. März einen Vortrag halten über „Vier Generationen der Familie Alexander von Siebolds“. </b></p>
<p>Im Jahr 2026 jährt sich die Reise Siebolds zum Hofe des Shōgun zum 200. Mal.</p>
<p>[…] aber bewaffnette Schiffe mit der amerkanische Flagge tauchten eines Tages vor der Küste von Honshu auf und zwangen die Regierung durch ihre bloße, noch gewaltlose Anwesenheit, die sorgsam gewahrte Isolierung, die Japan so lange der fremden Kolonialherrschaft entzogen hatte, preiszugeben. Aber das Resultat ist ein anderes als man erwartet haben mochte: Japan reagierte mit seiner Erneuerung, es übernahm vom Westen, was es nötig hatte, um seine Unabhängigkeit zu behaupten und verkehrte die Bedrohung sehr rasch in eine verstärkte, ja aggressive Selbstständigkeit. Aber dafür schien es nun mit aller Vergangenheit programmatisch zu brechen: der Begriff der „Erneuerung“ (Meiji-ishin) bezog sich nicht auf die Machtstellung und Souveränität des Reichs, sondern lediglich auf die Wiederherstellung der kaiserlichen Autorität und Herrschaftsansprüche gegenüber dem abgewirtschafteten Shogunat. Japan konnte die rasche Umwandlung und Anpassung nur deshalb wagen, weil es die Energie, die Aufnahmefähigkeit und eine beispiellose Elastizität besaß; auch war man nicht völlig unvorbereitet, man hatte sich, sparsam zwar, doch laufend, über Europa zu infomieren gewußt. </p>
<p>(Aus: Ralph-Rainer Wuthenow, Die Entdeckung Japans durch Philipp Franz von Siebold, OAG-Gedenkschrift, Göttingen, 1966)</p>
<p>Prof. hon. Takayama der Keiō-Universität in Tokyo hat nach seinem letzten Vortrag (29.9.2025) seine Bereitschaft erklärt, sich für das Siebold-Seminar zu engagieren. Wir freuen uns, dass wir Herrn Professor Takayama zum 200. Seminar empfangen können. </p>
<p>『シーボルト・ゼミナールのご案内」<br />　　<br />　公益社団法人OAG・ドイツ東洋文化研究協会は、1873年（明治6年）、在日ドイツ人外交官、学者、貿易商による設立以来、伝統の研究会を開催しています。<br />シーボルト・ゼミナール（日本語使用）は、2004年、石山禎一先生により創立され、毎月一回（原則第2月曜日、7-8月休講）開催されています。どなたも随時参加できます。<br />200回をむかえる講座に成長し、その存在はドイツでも知られています。今年は、シーボルト江戸参府200年記念の年です。あわせて記念講演会のご案内を申し上げます。</p>
<p>記念講演 ：　『シーボルト来日以降の日本社会の創造的対応』<br />― 明治日本産業界近代化の要因―</p>
<p>講　　師 ： 　　高山正也 慶応大学名誉教授、元国立公文書館館長</p>
<p>と　　き ：　2026 年3月30日（月）18:30 ―19:30<br />　<b>　高山正也先生の講演は病気のため２０２６年５月１１日に延期されます。</b><br />　<b>３月３０日は大胡真人コーディネーターによる講演：『アレキサンダー・フォン・シーボルトとその家族4代のものがたり』が開催されます。</b></p>
<p>と こ ろ ：　OAGドイツ文化会館　1階ホール（港区赤坂7-5-56、青山一丁目駅下車）<br />か い ひ ：　無料、参加申し込みは会場にて受付、（懇親会参加希望者は会費2000円）</p>
<p>「・・・ある日突然、アメリカの国旗を掲げた艦隊が本州の海岸を占拠し、実力行使は無かったが、政府に、長年、外国の植民地支配から慎重に免れて来た鎖国政策放棄を強要した。しかし結果は、本来期待されたことと反対を呈した。日本はその改革をもって反応し、日本の独立を確保するに必要な事物を西欧から受け継いだ。そして、大変素早くその脅迫を、ある意味では攻撃的な自立に転換させた。それは、全ての過去との断絶をシステマティックに成就したかのように見える。「革新」（明治維新）の枠組みは、帝国の権力の座の設定と権威に向かったのではなく、財政の逼迫した幕府体制に対しての天皇の権威と支配権の復権であった。日本は、エネルギーと受容力と例のない柔軟性を持つがゆえに、急速な変革を敢行できたといえる。 また日本は、まったく準備無しであったわけではなく、わずかではあったが、たえず、ヨーロッパに関しての情報収集ができていた」。<br />（ラルフ=ライナー・ ヴ―テノー : シーボルトの日本発見、OAG 記念論文集 1966年から引用）</p>
<p>　講演者 高山正也先生には、昨年のOAGにおける講演を期に、引き続き「未だに外国の研究者から執拗に質問される幕末・明治の日本近代化の解明」にアクチュアルに取り組んで頂くことになりました。ここに改めて感謝申し上げる次第です。</p>
<p>　</p>
<li>11. Mai 2026, <b>18:30</b>–<b>20:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>OAG-Saal, Erdgeschoß</li>
<li>Eintritt frei</li>
<li>Japanisch</li><p><a href="https://oag.jp/events/prof-hon-takayama-masaya-kreative-reaktionen-der-japanischen-gesellschaft-nach-siebolds-ankunft-in-nagasaki-faktoren-der-modernisierung-der-industrie-in-der-meiji-zeit/">oag.jp/events/prof-hon-takayama-masaya-kreative-reaktionen-der-japanischen-gesellschaft-nach-siebolds-ankunft-in-nagasaki-faktoren-der-modernisierung-der-industrie-in-der-meiji-zeit</a></p>]]></content:encoded>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Installation von Kawai Makito, Imai Sosen und Nakamura Hidefumi: „The Shape of Space. Holding Promise and Loss. Eine Annäherung an das ‚Dazwischen‘“ - 『あわいの景色』生と死の往還 ― 視線 ― | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
<link>https://oag.jp/events/installation-von-kawai-makito-imai-sosen-und-nakamura-hidefumi-the-shape-of-space-holding-promise-and-loss-eine-annaeherung-an-das-dazwischen/</link>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 03:16:05 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Tue, 12 May 2026 08:21:6 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/ausstellungen/"><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/stefan-speidel/"><![CDATA[Stefan Speidel]]></category>
<description><![CDATA["Im Februar, als die Kälte noch über dem Satogawa lag, begegnete ich beim Skizzi …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>„Im Februar, als die Kälte noch über dem Satogawa lag, begegnete ich beim Skizzieren einem verletzten weißen Reiher.<br />Als ich zurückkehrte, war er bereits gestorben; in seiner Nähe wuchsen Narzissen.</p>
<p>In dieser Konstellation verdichten sich unterschiedliche Zustände: Leben und Tod, Helligkeit und Dunkelheit.<br />Es entstand der Eindruck eines Raumes, der sich nicht eindeutig festlegen lässt – eines Dazwischen.“</p>
<p>Ausgehend von dieser Wahrnehmung des Malers <b>Nakamura Hidefumi</b> entwickelt der Keramiker <b>Kawai Makito</b> eine Installation aus weißem Tonsand und keramischen Formen. Die Arbeit entfaltet sich als fragiles Gefüge, in dem sich Prozesse des Werdens und Vergehens einschreiben.</p>
<p>Der Ikebana-Meister <b>Imai Sosen</b> bringt pflanzliche Elemente ein, die teilweise in die keramische Anlage übergehen und deren räumliche Struktur aufnehmen und fortführen.</p>
<p>Nakamura Hidefumi greift Motive dieser Konstellation auf und hält flüchtige Erscheinungen in seinen Bildern fest.</p>
<p>Im Zusammenspiel entsteht ein offener Raum, der sich einer eindeutigen Deutung entzieht.</p>
<p>Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung am 13. Mai findet eine Performance mit <b>Satō Yasuko</b> (Koto) und <b>Kadowaki Ouchi</b> (Shakuhachi) statt.</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/04/588867c187e0907d619815a42ce368e5-1024x683.jpg" /></figure>
<p>「二月、まだ冷気の残る里川で、スケッチの最中に一羽の傷ついた白い鷺に出会いました。<br />しばらくして戻ると、その鷺はすでに息絶えており、傍らには水仙が咲いていました。</p>
<p>その光景の中で、生と死、光と闇といった異なる状態が重なり合い、<br />どちらにも属さない「あわい」のような空間が立ち現れました。」</p>
<p>画家・中村秀文によるこの体験を起点に、陶芸家・川合牧人は、白い陶砂と陶の造形によるインスタレーションを展開します。<br />そこには、生成と消滅のプロセスが織り込まれた、移ろいゆく空間が広がります。</p>
<p>いけばな作家・今井蒼泉は、植物素材を用いてその空間に関わり、<br />陶の構成と響き合いながら、空間の広がりと時間性を引き出します。</p>
<p>画家・中村秀文は、この光景に着想を得て、移ろう瞬間を絵画として定着させます。</p>
<p>それぞれの要素が重なり合うことで、明確な意味に収まらない、開かれた空間が生まれます。</p>
<p>なお、展覧会オープニング後には、箏・佐藤康子、尺八・門脇央知による演奏が行われます。</p>
<p>会期：2026年5月11日（月）〜5月17日（日）<br />平日: 10:00〜20:00（初日は13:00〜)<br />土日: 10:00〜17:00<br />オープニングパーティー：5月13日（水）20:00〜（パフォーマンスあり）</p>
<p>会場：ドイツ文化会館（OAG-Haus）1Fロビー<br />入場料：無料</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/04/3d4b7307d4a378bf49a6c1dfbb05b6ed-1024x922.jpg" /><figcaption>Der Keramiker Kawai Makito</figcaption></figure>
<p><b>The Shape of Space. Holding Promise and Loss<br />An Approach to the “In-Between”</b></p>
<p>„In February, when the cold still lingered over the Satogawa, I encountered an injured white heron while sketching.<br />When I returned later, it had already died; nearby, clusters of narcissus were in bloom.</p>
<p>In this constellation, different states seemed to converge: life and death, light and darkness.<br />What emerged was the impression of a space that resists clear definition — an in-between.“</p>
<p>From this perception of painter <b>Nakamura Hidefumi</b>, ceramic artist <b>Kawai Makito</b> develops an installation composed of white clay sand and ceramic forms.<br />The work unfolds as a fragile structure in which processes of becoming and passing are inscribed.</p>
<p>Ikebana master <b>Imai Sosen</b> introduces plant elements that partially merge with the ceramic setting, extending and continuing its spatial structure.</p>
<p>Nakamura Hidefumi takes up motifs from this constellation and captures fleeting appearances in his works.</p>
<p>Together, these elements form an open space that resists singular interpretation.</p>
<p>Following the exhibition opening, a performance will take place with <b>Satō Yasuko</b> (koto) and <b>Kadowaki Ouchi</b> (shakuhachi).</p>
<p><b>Dates:</b> Monday, May 11 – Sunday, May 17, 2026<br />Open daily 10:00–20:00 (Monday from 13:00)<br />Saturday & Sunday 10:00–17:00<br /><b>Opening reception:</b> Wednesday, May 13, from 20:00, with performance</p>
<p><b>Venue:</b> Foyer, OAG House<br /><b>Admission:</b> Free</p>
<p>Am Mittwoch, den 13. Mai findet ab 20 Uhr die Eröffnung der Ausstellung bei einem kleinen Umtrunk und mit einer künstlerischen Performance statt.</p>
<li>11. Mai 2026 – 17. Mai 2026 <br />Täglich von <b>10:00</b> bis <b>20:00 Uhr</b> <br />Am ersten Tag erst ab <b></b><b>13:00</b> Uhr <br />Am Wochenende nur bis <b></b><b>17:00</b> Uhr</li>
<li>Foyer des OAG-Hauses</li>
<li>Eintritt frei</li>
<li>Deutsch/Japanisch/Englisch</li><p><a href="https://oag.jp/events/installation-von-kawai-makito-imai-sosen-und-nakamura-hidefumi-the-shape-of-space-holding-promise-and-loss-eine-annaeherung-an-das-dazwischen/">oag.jp/events/installation-von-kawai-makito-imai-sosen-und-nakamura-hidefumi-the-shape-of-space-holding-promise-and-loss-eine-annaeherung-an-das-dazwischen</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[OAG-Frühjahrswanderung zum Mt. Mitake | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 13:58:05 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Fri, 15 May 2026 06:38:6 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/exkursionen/"><![CDATA[Exkursionen]]></category>
<description><![CDATA[Vom Bahnhof JR Musashi-Itsukaichi gehen wir durch eine Quartierstraße hinter der …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Bahnhof JR Musashi-Itsukaichi gehen wir durch eine Quartierstraße hinter der Schule vorbei in den Wald. Der Waldweg steigt am Anfang an, hat danach aber auch flachere Abschnitte. Nach drei Stunden passieren wir den Asoyama (794 m). Für das letzte Stück zum Hinode (902 m) benötigen wir nochmals 40 Minuten. Vom Gipfel des Hinode erwartet uns eine tolle Aussicht auf das Tal des Akigawa und Tokyo in der Ferne. </p>
<p>Von dort geht es in einer halben Stunde größtenteils absteigend zum Mitake-Schrein. Unterwegs sehen wir auch den ältesten Baum Japans – eine gewaltige knorrige Bergzeder. Bei der Bergstation der Mitake-Bergbahn endet unsere Tour. Wer möchte, kann hier die Bahn und dann den Bus zum Bahnhof Mitake der Chūō-Linie nehmen oder auch zu Fuss auf befestigter Straße durch einen alten Zedernwald zur Talstation absteigen. </p>
<p><b>Empfohlene Bahnverbindung </b><br />Shinjuku ab 8.11 Uhr mit dem Expresszug „Tokkyū“ der Chūō-Linie Richtung Ōme; Umsteigen in Haijima (9:08 Uhr), Ankunft in Musashi-Itsukaichi: 9:25 Uhr.<br /><b>Voraussetzungen:</b> Gute Grundkondition, gutes Schuhwerk, warme Kleidung. Bitte bringen Sie Ihr eigenes Proviant mit.<br /><b>Wanderzeit total:</b> ca. 4 bis 5 Stunden.<br />Die Wanderung wird nur bei guter Witterung durchgeführt. Bei schlechtem Wetter wird die Tour auf Samstag, den 16. Mai verschoben.<br />Leitung: Werner Enz</p>
<figure><img src="https://oag.jp/img/2026/03/IMG-20250502-WA0002-768x1024.jpg" /></figure>
<li>9. Mai 2026, <b>09:30</b>–<b>17:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>JR Musashi-Itsukaichi</li>
<li>Shinjuku – Musashi Itsukaichi (910 Yen), Talfahrt Mitake (600 Yen)</li>
<li>Deutsch/Japanisch/Englisch/Italienisch</li><p><a href="https://oag.jp/events/oag-fruehjahrswanderung-zum-mt-mitake/">oag.jp/events/oag-fruehjahrswanderung-zum-mt-mitake</a></p>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Reise nach Fukushima. Leitung: Simon Essler | OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)]]></title>
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<dc:creator><![CDATA[oag.jp]]></dc:creator>
<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 02:06:04 +0000</pubDate>
<lastPubDate>Tue, 19 May 2026 07:14:5 +0000</lastPubDate>
<category domain="https://oag.jp/events/"><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/tags/exkursionen/"><![CDATA[Exkursionen]]></category>
<category domain="https://oag.jp/people/simon-essler/"><![CDATA[Simon Essler]]></category>
<description><![CDATA[Im Mai soll, 15 Jahre nach der Dreifachkatastrophe vom 11. März 2011, eine dreit …]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mai soll, 15 Jahre nach der Dreifachkatastrophe vom 11. März 2011, eine dreitätige Exkursion in die Präfektur Fukushima stattfinden, die Einblicke gibt in Zukunftstechnologien für den Wiederaufbau der Katastrophenregion und in Projekte, die sich mit erneuerbaren Energien befassen. Für den dritten Tag ist ein eher touristisches Programm geplant.<br />Geleitet und betreut wird die Tour von Herrn Essler, der von August 2018 bis 2021 für die Regierung der Präfektur Fukushima als Koordinator für Internationale Wirtschaftsbeziehungen arbeitete und die ganze Region sehr gut kennt.</p>
<p><b>1. Tag (Freitag, 29. Mai)</b><br />(Tokyo –Iwaki – Futaba – Namie – Minamisōma – Futaba – Iwaki)<br />Übernachtung in Iwaki</p>
<p><b>2. Tag (Samstag, 30. Mai) </b><br />(Iwaki – Kōriyama – Aizu Wakamatsu – Kitakata – Aizu Wakamatsu)<br />Übernachtung in Aizu-Wakamatsu</p>
<p><b>3. Tag (Sonntag, 31. Mai)</b><br />(Aizu Wakamatsu – Kōriyama – Tokyo)</p>
<p>Organisation und Durchführung: Simon Essler </p>
<p>Fragen an Frau Roeder (Tel: 03-3582-7743 oder per Mail: roeder(at)oag.jp)</p>
<p>Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 15 Personen begrenzt.<br />Sollte es mehr Anmeldungen als Plätze geben, werden OAG-Mitglieder bei der Anmeldung bevorzugt. </p>
<p>Der Preis hängt von der Größe der Gruppe ab, wird aber voraussichtlich bei etwa 50.000 Yen liegen<br />(für Hin- und Rückfahrt mit dem Zug, Transport vor Ort mit eigenem Bus und lokalen Zügen,<br />zwei Übernachtungen, je 2 Mittag- und Abendessen, Tageskarte f. Sightseeing in Aizu-Wakamatsu)</p>
<p>Nicht enthalten im Preis sind Kosten für zusätzliche Besichtigungen, das Mittagessen am dritten Tag sowie Souvenirs.</p>
<p><b>Verbindlicher Anmeldeschluss ist am 12. Mai. </b></p>
<p><b>Genauer Reiseplan mit Preisen als pdf</b><br /><a href="https://oag.jp/img/2026/04/OAG-Exkursion-Fukushima-Mai-2026-final.pdf">OAG-Exkursion Fukushima Mai 2026 (final)</a></p>
<li>29. Mai 2026, <b>07:00</b> - 31. Mai 2026, <b>18:00</b><b> Uhr</b></li>
<li>Präfektur Fukushima</li>
<li>ca. 50.000 Yen</li>
<li>Deutsch/Japanisch</li><p><a href="https://oag.jp/events/reise-nach-fukushima-leitung-simon-essler/">oag.jp/events/reise-nach-fukushima-leitung-simon-essler</a></p>]]></content:encoded>
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