OAG – Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (Tokyo)

Mittwoch, 6. April 2011, 18:30-21:30 UhrTibetische Kloster-Tänze

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Tibetische Klostertänze, Cham genannt, sind Teil der Rituale im Vajrayana-Buddhismus. Jeder Schritt, jedes Kostüm, jede Handgeste oder Mudra hat eine eigene Bedeutung.

Drei Musiker und vier Tänzer (Sanghas) werden Ausschnitte aus einer Zeremonie vorführen, die im Klosteralltag viele Stunden dauern kann. Die Tänze sind sehr alt und zeigen teilweise Szenen aus der Frühzeit des Buddhismus in Tibet, wie z.B. der Schwarze-Hut-Tanz. Er gilt auch als glückverheißend. Tibetischer Kehlgesang oder Tieftongesänge werden ebenso zu hören sein wie der Dhakini-Tanz, der von Trompeten (Dungchen), Zimbeln (Bub) und Trommeln begleitet wird. Nach dem Konzert besteht Gelegenheit, sich mit den Künstlern zu unterhalten.

Sie stammen alle aus dem Kloster Sera-Je und dem Tenzinling Buddhist Centre for Mutual Understanding, TLBCMU, Indien, in dem Waisenkinder u.a. in rituellen Tänzen und Musik unterrichtet werden.
Das genaue Programm finden Sie hier.

Alle Zuschauer erhalten ein vierseitiges Programmheft mit Erklärungen zu den einzelnen Tänzen und den Instrumenten. Kulinarisch abgerundet wird der Abend durch einen Imbiss mit original tibetischen Spezialitäten und dem typischen Gewürztee. Bitte erleichtern Sie unsere Vorbereitungen sehr, indem Sie sich spätestens bis Mittwochmorgen anmelden.